Uwe Vorkötter, Chefredakteur der "Frankfurter Rundschau", verschmilzt gerade Print mit Online zur "konvergenten Redaktion", die um 9, 12 und 15 Uhr online aktualisiert. interview2poweredby240"Alle jetzigen Printredakteure werden Online-Redakteure sein", sagt Uwe Vorkötter dem Branchenfernsehen turi2.tv bei den Münchner Medientagen. Der Grund: Getrennte Redaktionen seien nicht mehr finanzierbar. Eierlegende Wollmilchsäue will Vorkötter unter seinen Mitarbeitern allerdings nicht züchten, auch wenn die Printredaktion "ihren gesamten Arbeitsablauf umstellen" müsse. "Die Kreativität und Phantasie", die ins Web fließt, "wird der Print-Ausgabe zunutze kommen", ist der frühere Chef der "Berliner Zeitung" überzeugt. Dabei komme es langfristig auf überzeugende Inhalte an. "Schrott gibt es genug im Internet", meint Vorkötter. Die konsequente Umstellung der "FR" aufs halbe Format bezeichnet er im Gespräch mit Peter Turi als großen Erfolg: "Wir haben es geschafft, den Niedergang der 'Frankfurter Rundschau' zu stoppen." Für fünf Minuten mit Uwe Vorkötter auch über die Zukunft der "FR" zwischen Medienkrise und Digitalisierung bitte einfach ins Video klicken.

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