Peter Wippermann hat in seinem Trendbüro in Hamburg zwar nirgendwo eine Kristallkugel, interview2poweredby300 aber in die Zukunft guckt der Trendforscher trotzdem gern. Auf die Verlagsbranche sieht Wippermann im Interview mit dem Branchenfernsehen turi2.tv wichtige Veränderungen zukommen: "Print muss dichter, wertiger, ja nerdiger werden", sagt Wippermann. Die Plattform-Strategie der Autoindustrie - größere Volumen, weniger Kreation - sei kein gutes Vorbild.
"Stärkere Beziehungen zu den Lesern" und "Qualität statt Quantität" seien gefordert, denn: Mit Printprodukten ist's wie mit Pferden: Man braucht sie nicht mehr zum Transport, aber sie sind als Luxusobjekt begehrt. "Wer eine pointierte Geschichte erzählen kann und ein Haltung zur Welt hat, der wird gewinnen. Wer glaubt, mit Daten-Übermittlern wie dem Internet konkurrieren zu können, der verliert." Warum Wippermann, Jahrgang 1949, selbst vom Trend zur "zweiten Pubertät" erfasst wurde - einfach ins 6-Minuten-Video klicken.
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Cem BasmanCem Basman wollte Kameramann werden, wurde Informatiker - ein großer Fehler, wie er sagt - und ist heute passionierter Gründer, Blogger und Twitterer. Zu seiner Beeerdigung wünscht er sich eine fröhliche Strandparty ohne traurige Reden.
Video-Fragebogen Cem Basman, 21.05.2009
 

Ruch-taz-ButtonKarl-Heinz Ruch glaubt, dass alle Zeitungen künftig ganz ohne oder zumindest mit deutlich weniger Anzeigen auskommen müssen. Der Geschäftsführer der "taz", die mit 30 Jahren jetzt erwachsen ist, ist aber sicher, dass die Leser bereit sind, für Qualitätsjournalismus zu zahlen.
Video-Interview Karl-Heinz Ruch, 20.5.2009