Spiegel_Bild_TelekomBezahl-Bündnis: "Spiegel" und "Bild" wollen ihre kostenpflichtigen Geschäfte im Internet durch eine Kooperation mit der Deutschen Telekom voranbringen - und ihre Abhängigkeit von Apple verringern. Die rund 40 Mio Mobilfunkkunden der Telekom können in Kürze die regionalen Inhalte der "Bild" aufs Handy bekommen - und sollen dafür bequem über die Mobilfunkrechnung zahlen. In der Einführungsphase werden 14 Cent pro Tag fällig, später steigt der Preis auf 19 Cent. Der "Spiegel" hat bei der Kooperation zunächst PC-Nutzer im Auge: Das Nachrichtenmagazin lässt sein E-Paper auf der Telekom-Startseite t-online.de vermarkten. Auch hier können die Kunden einfach per Telekom-Rechnung zahlen, zunächst einen Schnupperpreis von 1,90 Euro pro Heft, ab Ende März dann den regulären Print-Preis von 3,80 Euro. Für die Zahlungsbereitschaft der Nutzer sei neben attraktiven Inhalten auch eine unkomplizierte Abrechnung im Web von Nöten, so "Spiegel"-Chefredakteur Mathias Müller von Blumencron (rechts) über die Motivation, mit der Telekom gemeinsame Sache zu machen. Der Anspruch, dass im Internet alles kostenlos sein müsse, werde als "Finanzierungsbasis für anspruchsvollen Journalismus nicht funktionieren", ist sich von Blumencron sicher. Springer-Chef Mathias Döpfner sieht das ähnlich und hofft, dass die Angebote der Medien auf den neuen Ausgabegeräten "sinnlicher" werden und "man am Ende nicht mehr richtig unterscheiden kann, ob das Fernsehen, Radio oder Zeitung ist".
ftd.de, meedia.de, welt.de, bild.de (mit Video)

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