Der Chef als Wolkenschieber: Am kommenden Montag wird der charismatische Apple-Gründer Steve Jobs den lange erwarteten Streaming-Musikdienst iCloud und das neue mobile Betriebssystem iOS 5 für iPads und iPhones auf der Bühne der Entwicklermesse WWDC vorstellen. iCloud soll dabei den Segen der großen Musiklabels haben, berichtet das "Wall Street Journal". Der ernsthaft erkrankte Steve Jobs hatte sich eigentlich aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und die Öffentlichkeit gemieden. Ungewöhnlich ist auch, dass Apple auf die gewohnte Geheimnistuerei verzichtet. Jobs ist vermutlich stolz darauf, die Rechteverhandlungen mit den großen Musiklabels Warner, Sony, EMI und Universal erfolgreich geführt zu haben. Mit den hartleibigen Musikvertretern hat er seit Gründung von iTunes jahrelange Erfahrung. Nun kann Apple wohl den ersten Musikdienst aus der Datenwolke präsentieren, der den Segen der Plattenlabels hat - der Amazon und Google für ihre Dienste noch fehlt. Erwartet wurde ein Streaming-Musikservice von Apple eigentlich schon seit der Übernahme des Musikportals Lala.com im Jahr 2009. Inzwischen hat Apple fleißig gearbeitet, unter anderem wurde ein teures Datencenter in North Carolina hochgezogen, das mit der erwartet hohen Menge an Musikstreams auch klarkommt. Vorteil für den Nutzer von iCloud: Erworbene Musikstücke sind nicht mehr an ihre physische Speicherung auf bestimmten Geräte gebunden, sondern können jederzeit aus der Datenwolke im Internet abgerufen werden.
wsj.com, mashable.com, focus.de, nytimes.com, techcrunch.com, apple.com (PM)
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- http://mannster.de
- Mittwoch, 01. Jun, 2011 @ 09.28:36
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- Mittwoch, 01. Jun, 2011 @ 11.14:50
Natürlich hat es was, seine Musiksammlung überall auf der Welt verfügbar zu haben. Ob der Dienst was taugt, entscheidet das Kleingedruckte. Was kostet der Spaß, wenn damit auch gekaufte Musik verwaltet werden soll - wer garantiert mir, daß ich dauerhafte Nutzungsrechte habe, und schließlich: Wie zuverlässig funktioniert das? Mit "wolkigen" Diensten haben sich schon ein paar Anbieter und deren Kunden eine blutige Nase und verlorene Daten gefangen. Nebenbei: Notebookfestplatten haben mittlerweile genug Platz für die meisten Musiksammlungen, Wechselplatten und USB-Sticks bekommt man nachgeworfen.
Lange Rede kurzer Sinn: Das kann funktionieren, muß aber nicht. Wenn das Ganze nur mit iTunes tut, ist es für mich ohnehin schon tot.-
- Mittwoch, 01. Jun, 2011 @ 11.31:48
@DAB-Zweifler: Das wird Apple aber ganz schön wehtun, wenn der Dienst bei Dir wegen iTunes keine Chance hat. Wo dem Unternehmen die Kunden doch in Scharen weglaufen, weil es iPhone und iPad auch mit iTunes verbandelt hat ;-)
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- Montag, 06. Jun, 2011 @ 17.16:04
@pete:
"Das wird Apple aber ganz schön wehtun, wenn der Dienst bei Dir wegen iTunes keine Chance hat."
Das schrieb ich nie und erwarte ich auch nicht. Aber der Zug weg von Apple nimmt Fahrt auf. Und das ist auch gut so...
"Wagt den Apple-Entzug!"
http://www.ftd.de/it-medien/computer-technik/60061577.html



















Apple wird damit der nächste Coup gelingen! Das ist der Dienst auf den schon viele Musik-Fans gewartet haben. Die Frage ist nur, wie viel wird das ganze kosten? Wird es eine Flat (Abo) oder One Time Charge geben. Auf jeden Fall können wir gespannt sein!