Weichert_NDRDatenschutzinsel im Facebook-Meer? Das kleine Bundesland Schleswig-Holstein fordert das mächtigste Social Network der Welt heraus - und hofft dabei auf Erfolg. Nach einem Treffen zwischen dem Datenschutzbeauftragten Thilo Weichert und dem Facebook-Europasprecher Richard Allan prüft das Netzwerk angeblich eine Extrawurst für die Meerumschlungenen. Nutzerdaten zum "Gefällt mir"-Button aus Schleswig-Holstein sollen womöglich nicht mehr an die Facebook-Zentrale in den USA weitergeleitet werden, behauptet Datenschützer Weichert im NDR-Interview. Der deutsche Sonderweg im Datenschutz wäre weltweit einmalig. "Das wäre zweifellos ein großer Erfolg und hätte unter Umständen auch rechtliche Konsequenzen", sagt Weichert gegenüber dem "Schleswig-Holstein Magazin" des NDR. Damit der Kompromiss umsetzbar wird, müsste eine Software den genauen Standort der Nutzer ermitteln und die Daten der Schleswig-Holsteiner getrennt von den übrigen 750 Mio Mitgliedern verarbeiten. Der Effekt wäre jedenfalls, dass die Facebook-Fanseiten damit weiter betrieben werden könnten. Die bisherige Androhung eines Bußgeldes von bis zu 50.000 Euro dürfte Weichert dann wohl zurücknehmen.
ndr.de (Video), ndr.de (Pressemitteilung), avatter.de (Kommentar), turi2.de (Background)

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