Obama Do Not TrackMehr Schutz der Privatsphäre im Netz: Google, Yahoo, Microsoft, AOL und selbst Facebook entdecken die Rechte ihrer Kunden auf Privatsphäre und wollen künftig einen "Do Not Track"-Button einbauen. Er soll verhindern, dass Daten gesammelt werden, mit denen individuelle Nutzerprofile erstellt werden können. Die neue Sensibilität kommt nicht von ungefähr - das Weiße Haus weist den Weg: Die US-Regierung legte am Donnerstag mit der "Consumer Privacy Bill of Rights" ein neues Gesetz zum Schutz der Privatsphäre vor. Darin stärkt sie die Rechte der Internetnutzer in Sachen Kontrolle über ihre Daten und in Sachen Transparenz, wer was zu welchen Zwecken sammelt. "Amerikanische Verbraucher können nicht länger auf klare Regelungen warten, die sicherstellen, dass ihre persönlichen Daten im Netz sicher sind", gibt Präsident Barack Obama die Richtung vor. Mehr als eine Richtungsangabe wird es allerdings nicht werden, denn sowohl die Handelskommission als auch der Kongress haben noch ein Wörtchen mitzureden. Die "Digital Advertising Alliance" als Zusammenschluss der Anzeigenvermarkter geht das Problem auf technischem Weg an: mit Empfehlungen, die Webbrowser sicherer zu machen. Die Browser-Hersteller von Firefox und Internet Explorer bieten schärfere Einstellungen zum Schutz des Surfverhaltens schon seit vergangenem Jahr an. Google Chrome und wohl auch Apple für seinen Safari-Browser wollen nachziehen.
handelsblatt.com, ftd.de,paidcontent.org, wsj.com, nytimes.com, businessinsider.com (Kritik), whitehouse.gov (Gesetzesvorlage als PDF)

-- Kombi-Anzeige --
censhare_motorpresseFreude am effizienten Publizieren. 7Seas setzt auf integriertes Publishing, um die internationale Verkaufsliteratur der BMW Group schnell, effizient und kostengünstig für alle Mediengattungen in über 50 Sprachversionen zu erstellen. Stephan Petschow und Christoph Weiss über die Anforderungen des globalen Players, ihre Arbeitsweise und censhare.
www.censhare.com

weiter zu heute2: Burda, Gottschalk, QVC. >>