Studivz-RIP-IdpoolEnde eines Hoffnungsträgers: Stefan von Holtzbrinck beschließt praktisch das Ende seines teuer gekauften, zuletzt aber komplett erfolglosen Social Networks StudiVZ, inklusive der Ableger MeinVZ und SchuelerVZ. Allerdings steckt in SchuelerVZ noch ein Fünkchen Hoffnung: Es soll im vierten Quartal als Idpool.de mit neuen Funktionalitäten durchstarten - als eine Austauschplattform für Jugendliche, mit dem klaren Ziel, ein "edukatives Angebot" zu werden. Lernhilfe statt Freundenetzwerk also. Nach Mitgliederschwund und Mitarbeiterabbau verspricht VZ-Chefin Stefanie Waehlert zwar einen "Befreiungsschlag für VZ", doch ein neues Konzept für die erwachseneren StudiVZ und MeinVZ ist nicht erkennbar - Facebook hat seinen einstigen deutschen Klon mit seinem internationalen Siegeszug schlichtweg überflüssig gemacht. Die Dachmarke wird in Poolworks umbenannt, für die Zukunft von StudiVZ und MeinVZ will Waehlert "Optionen prüfen" - sprich: von der Einstellung bis zum Verkauf ist alles möglich. Vor allem bei StudiVZ sind nach dem Siegeszug von Facebook laut Googles AdPlanner nur noch 560.000 Unique Visitors übrig - Tendenz steil fallend.
wuv.de, meedia.de, heise.de, faz.net

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