Der Wisch der Wichtigen: Entscheidungsträger in Wirtschaft und Verwaltung greifen laut der neuen LAE-Studie am liebsten zur mobilen "Spiegel"-App - ebenso wie sie den gedruckten "Spiegel" unter den Magazinen und Spiegel Online unter den Websites bevorzugen. Zum ersten Mal werden 2012 Apps in der LAE-Studie berücksichtigt, die mittlerweile jährlich die Mediennutzung von Führungskräften abbildet. Laut LAE haben 666.000 Entscheider die "Spiegel"-App auf ihr Smartphone oder Tablet geladen. Mit großem Abstand folgen "Focus" und "stern". Damit folgt die App-Nutzung im Großen und Ganzen dem Trend, der sich auch bei der gedruckten Version und den Online-Angeboten abzeichnet. Beliebeste Tageszeitungs-App ist laut LAE die "Süddeutschen Zeitung" gefolgt von "Welt" und "FAZ". Auffällig an der LAE-Studie 2012 ist, dass alle für Entscheider relevanten Online-Angebote Nutzer dazugewinnen - auch hier führt Spiegel Online mit einem Plus von mehr als 300.000 Nutzern innerhalb eines Jahres. Bei den gedruckten Varianten ist das Bild weniger einheitlich: Vor allem die Tageszeitungen verlieren und hier besonders das "Handelsblatt". Bei den wöchentlichen Titeln büßen "Focus" und "Wirtschaftswoche" Leser ein, "Spiegel" und "stern" gewinnen hinzu. Die Monatstitel verzeichnen herbe Verluste: "Capital" verliert mehr als 40.000 Leser unter den Führungskräften, das "manager magazin" rund halb so viele.
meedia.de, wuv.de, horizont.net, absatzwirtschaft.de
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