Friede ihre Asche für Mathias: Die Verlegerwitwe Friede Springer hat ihrem Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner am Tag vor ihrem 70. Geburtstag knapp 2 Mio Springer-Aktien im Wert von über 72 Mio Euro übertragen - einfach so. Zusammen mit einer älteren Transaktion hält Döpfner jetzt 3,26 Prozent an Springer und ist damit zweitgrößter Springer-Aktionär nach Friede, die künftig 51,4 Prozent der Axel Springer AG besitzt. Bei Fragen nach dem Warum verweist der Verlag auf den "privaten Hintergrund". Offensichtlich ist die Verlegerwitwe - entgegen anderslautenden Gerüchten - weiter hoch zufrieden und emotional im Einklang mit Döpfner. Der hat Springer in den letzten zehn Jahren nicht nur zur Gewinn-Maschine gemacht, sondern auch im Innern befriedet und aus den gröbsten Schlagzeilen herausgehalten. Friede will den 49-Jährigen offensichtlich fest ans Haus binden. Bestverdienender Medienmanager in Deutschland ist Döpfner mit einem geschätzten Salär von 10 Mio Euro jährlich ohnehin schon. "Jetzt kann eigentlich nur noch die Adoption folgen", kommentiert Christian Meier völlig zu recht.
meedia.de, ftd.de, spiegel.de, faz.net
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- Freitag, 17. Aug, 2012 @ 18.29:25
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- Samstag, 18. Aug, 2012 @ 14.12:57
...nachdem in der AG Gehälter seit Jahren gedrückt werden, AG Mitarbeiter in Gmbhs ausgegliedert werden um Personalkosten zu sparen und neue Mitarbeiter nur unter Tarifgehalt eingestellt werden ist es doch endlich mal wieder eine gute Nachricht dass es zumindest den beiden gut geht. Herzlichen Glückwunsch an beide!
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- Montag, 20. Aug, 2012 @ 06.49:11
Bei den neidvoll giftigen Glückwünschen für die "Happy Few" bei Springer fällt auf, dass man so gar nichts mehr vom tapferen Kampf der 47 Kapitalismus-Opfer von Computer-Bild hört. Vielleicht liegt das am Ergebnis der am 9. August durchgeführten Betriebsratswahl für den Springer-Standort Hamburg. Die endete nämlich mit einem Desaster für die linksradikalen Gewerkschaften DJV und Verdi und ihre schwadronierenden Arbeiterführer, die immer neue Empörung schürten und kindische Briefe an Dr. Döpfner schrieben, der sich was schämen sollte. Jetzt hat die gewerkschaftsferne Liste "Gemeinsam stark", die den künstlichen Krawall ablehnt, die absolute Mehrheit im neuen Betriebsrat und die Gewerkschaftsbonzen sind schwer beleidigt, weil das Proletariat sich von DJV und Verdi wohl doch nicht ins Paradies führen lassen will. Nun ist auch das fette Vorsitz-Pöstchen für die linke Agitatorin Kabay (DJV) weg. Besonders lustig ist, dass die Liste "Cobi 47" nur 40 Stimmen, also nicht einmal die der 47 Trotzköpfe von Computer-Bild erhalten hat. Einer aus der arg gerupften DJV-Funktionärstruppe hat immerhin die eigene Haut gerettet und wird nicht wie seine 47 Cobi-Kollegen arbeitslos. Peter Jebsen bleibt Betriebsrat und unkündbar. Die 47 werden ihm wohl noch ganz herzlich gratulieren - einer kam durch! Die Gewerkschaften stürmen von Sieg zu Sieg ...
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- Montag, 20. Aug, 2012 @ 09.44:00
@Wokenschieber:
Falls Ihre Darstellung der Dinge stimmt - Die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.
PS 1: Der Kalte Krieg ist seit 22 Jahren vorbei.
PS 2: "(..)die immer neue Empörung schürten und kindische Briefe an Dr. Döpfner schrieben, der sich was schämen sollte."
Das sollte er in der Tat. -
- Dienstag, 28. Aug, 2012 @ 16.18:03
@Herr Dr. Döpfner, dass sie nun unter dem Namen Wolkenschieber hier selbst über die linksradikalen Gewerkschaften DJV und Verdi aufklären, finde ich aller Ehren wert



















Die vor wenigen Wochen erst rausgeworfenen Redakteure der Computerbild-Gruppe werden es mit Tränen in den Augen lesen. Werden allerdings keine Freudentränen sein...