friede_springer_und_mathias_döpfner_dpaFriede ihre Asche für Mathias: Die Verlegerwitwe Friede Springer hat ihrem Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner am Tag vor ihrem 70. Geburtstag knapp 2 Mio Springer-Aktien im Wert von über 72 Mio Euro übertragen - einfach so. Zusammen mit einer älteren Transaktion hält Döpfner jetzt 3,26 Prozent an Springer und ist damit zweitgrößter Springer-Aktionär nach Friede, die künftig 51,4 Prozent der Axel Springer AG besitzt. Bei Fragen nach dem Warum verweist der Verlag auf den "privaten Hintergrund". Offensichtlich ist die Verlegerwitwe - entgegen anderslautenden Gerüchten - weiter hoch zufrieden und emotional im Einklang mit Döpfner. Der hat Springer in den letzten zehn Jahren nicht nur zur Gewinn-Maschine gemacht, sondern auch im Innern befriedet und aus den gröbsten Schlagzeilen herausgehalten. Friede will den 49-Jährigen offensichtlich fest ans Haus binden. Bestverdienender Medienmanager in Deutschland ist Döpfner mit einem geschätzten Salär von 10 Mio Euro jährlich ohnehin schon. "Jetzt kann eigentlich nur noch die Adoption folgen", kommentiert Christian Meier völlig zu recht.
meedia.de, ftd.de, spiegel.de, faz.net

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