Zähes Ringen: Google sieht knapp zwei Wochen vor der Anhörung im Rechtsausschuss des Bundestages seine Kampagne gegen das Leistungsschutzrecht als Erfolg und kündigt an, sie fortzusetzen. Seit Ende November haben laut Google zwei Millionen Bürger die offensiv beworbene Website Google.de/deinnetz besucht. Ein Video mit den Argumenten von Google wurde demnach 3,5 Mio mal abgerufen. Über 100.000 Menschen haben sich auf der Kampagnen-Seite oder über soziale Netzwerke registrieren lassen und verfolgen die Debatte. Auf der Seite netz-verteidiger.de zeigt der Konzern eine Landkarte mit Nutzerkommentaren gegen das Leistungsschutzrecht. Das soll am 30. Januar im Rechtsausschuss des Bundestags verhandelt werden. Die Regierungskoalition hält dafür einen Sitzungstag für ausreichend, die Opposition widerspricht. Rechtsprofessor Gerald Spindler hat seine Stellungnahme bereits öffentlich gemacht: Er hält das Leistungsschutzrecht für "systemwidrig" und beklagt eine Ungleichbehandlung der Verleger.
meedia.de, google.de/deinnetz, netz-verteidiger.de (Kampagnen), bundestag.de (Spindler)
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Journalistische Glanzstücke gesucht: Der vom Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) ausgeschriebene Theodor-Wolff-Preis 2013 wird vergeben für Texte, die 2012 in einer deutschen Tages-, Wochen- oder Sonntagszeitung erschienen sind. Erstmals können auch Online-Artikel eingereicht werden. Autoren bewerben sich bis 15. Februar hier: www.theodor-wolff-preis.de



















Erbärmliches Verhalten eines Konzerns der sich mit allen Kräften dagegen wehrt "kostenlos abgegriffenen" Content als seine eigene Leistung zu vermarkten.
Es gibt bei Google keine Transparenz wer warum wie gelistet und gefunden wird. Es gibt eine Heerschaar an SEO Beratern die alle "die Tricks kennen wie man im Ranking nach oben kommt".
Google zeigt aufgrund des "Bubblefilter" Problems Nutzern immer weiter angepasste und eingeschränkte Informationen an.
Die wahre Einschränkung des Netzes kommt von Google, facebook und Microsoft.
Es wird Zeit das Google Grenzen aufgezeigt bekommt und der Suchalgorithmus transparent gemacht wird.