bild auflageStabiles Tief: Die Auflagenzahlen der IVW für das 4. Quartal 2012 lassen wenig Hoffnung - Boulevardzeitungen sind in Deutschland mittelfristig ein sterbendes Segment. Wenn der Trend der letzten zehn Jahre anhält, wird in spätestens 15 bis 18 Jahren die letzte "Bild"-Zeitung verkauft sein, für die meisten anderen ist schon vorher Schluss. Seit 2002 folgt die verkaufte Auflage von "Bild" einem stabilen Pfad - und zwar nach unten: Von 3,96 Mio schrumpfte die Auflage binnen einer Dekade um 1,44 Mio auf 2,52 Mio. Die "Bild am Sonntag" sank im gleichen Zeitraum von 2,16 auf 1,29 Mio. Ein Minus von über 30 bzw. 40 Prozent. Allein in den letzten zwölf Monaten verlor "Bild" laut IVW 6,7 Prozent oder gut 181.000 Auflage. Besonders genüsslich zeichnet der "Bildblog" die Abwärtskurve von Springers Ertragsperle nach. Deutlich besser halten sich die Intelligenz-Blätter "SZ" und "FAZ", sie verlieren nur um die 2 Prozent und sinken leicht auf 411.000 und 353.000. Allerdings: Ohne Sonderverkäufe und Bordexemplare kommen "SZ" und "FAZ" nur auf 346.000 und 269.000. Die Auflage in den harten Währungen schrumpft um rund 3 Prozent binnen eines Jahres. Bei der "Frankfurter Rundschau" sinkt die harte Auflage (Abo + Kiosk) um 6 Prozent auf nur noch 79.000. Um 6 und 7 Prozent schrumpfen binnen eines Jahres auch die Auflagen der Berliner Boulevardblätter "B.Z." und "Berliner Kurier".
meedia.de, bildblog.de

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