Mega.comEnfant terrible reloaded: Mit einer inszenierten Pseudo-Verhaftung und großem Show-Tamtam hat Kim Schmitz ("Kim Dotcom") auf seinem Anwesen in Neuseeland der Welt sein neues Speicherportal Mega vorgestellt. Genau ein Jahr nach der Razzia gegen den Vorgänger Megaupload startet der Speicherdienst - und diesmal soll juristisch alles wasserdicht sein. Mega sei "das juristisch am intensivsten geprüfte Startup der Internetgeschichte", tönt Schmit. Seine Gegner, vor allem die Film-Industrie, dürften den Dienst dennoch als pure Provokation empfinden, läuft derzeit doch die Anklage gegen den früheren Hacker wegen der Copyright-Piraterie beim Vorgänger Megaupload. Frühestens im August soll über die geforderte Auslieferung von Kim Schmitz in die USA entschieden werden. Nutzer erhalten bei Mega 50 GB Speicherplatz, die Daten werden verschlüsselt, die User sollen so anonym bleiben und somit auch strafrechtlich nicht verfolgt werden können.
spiegel.de, spiegel.de(Test), stern.de(Fotos), handelsblatt.com (Interview), handelsblatt.com, Mega.co.nz, cnet.com, reuters.com, wsj.com, twitter.com (Startmeldung)

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