Der "spitze Kandidat": Der "stern" vollzieht nach eigenem Bekunden einen "Tabubruch" und kritisiert das Verhalten von FDP-Fraktionschef und Spitzenkandidat Rainer Brüderle, 67, gegenüber seiner Berliner Redakteurin Laura Himmelreich, 29. Vor einem guten Jahr habe der FDP-Fraktionschef sich an einer Hotelbar spät abends an Himmelreich "herangewanzt" und versucht, "seine Aufreißerqualitäten an die Frau zu bringen", schreibt der "stern". Es fielen Sätze wie: "Sie können ein Dirndl auch ausfüllen", Himmelreich fühlte sich von Brüderle bedrängt. Erst eine Pressesprecherin stoppte Brüderle. Die "stern"-Autoren Franziska Reich und Andreas Hoidn-Borchers geißeln auf stern.de "Gockelei" und "chauvinistische Nähe" vieler Politiker in Berlin, den "alltäglichen und allnächtlichen Sexismus" von "schamlosen Böcken in Nadelstreifen". Zur Wahrheit gehöre aber auch, so Reich und Hoidn-Borchers, dass "in manchen Redaktionen" junge, attraktive Frauen und ein tiefes Dekolleté "strategisch eingesetzt" würden - das sei "Sexismus, nur anders herum". Brüderle jedenfalls ist, so Himmelreichs Fazit, "ein Mann aus der Vor-Moderne", der in einem "Zustand von Dauererotisierung" durchs Land gehe. (Foto: dpa)
stern.de, "stern", S. 46, spiegel.de, meedia.de
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Jetzt also die Schiene!
Wenn einem nichts mehr einfällt, dann hilft immer noch sexuelle
Belästigung
Wie arm ist das denn!!!
Armer Stern, der sich mal "Nachrichten"-Magazin nannte.
Ob dieser Versuch die Auflage zu retten gelingt, bezweifle ich doch stark.