Springer-Haus DöpfnerKeine großen Sprünge: Auch die Axel Springer AG, die trotz des Niedergangs von Zeitungen und Zeitschriften zuletzt Jahr für Jahr blendende Zahlen präsentierte, muss im 1. Quartal 2013 einen Gewinnrückgang und eine Nahezu-Stagnation beim Umsatz melden. Das Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen fiel um 3 Prozent auf 132,4 Mio Euro, der Gesamtumsatz stieg trotz Zukäufen nur um 1,8 % auf 803,6 Mio Euro. Das größte Sorgenkind von Konzernchef Mathias Döpfner ist die frühere Umsatz-Lokomotive "Bild". Im Segment Zeitungen national, in dem neben "Bild" die "Welt" eine kleinere Rolle spielt, schrumpfte der Umsatz um besorgniserregende 9,7 % auf 249,3 Mio Euro. Bei der Werbung war das Minus mit 12,3 % noch größer als beim Vertrieb (- 7,8 %). Der Gewinn vor Steuern sank bei den Zeitungen von 64,6 auf 49,2 Mio Euro, bei den Zeitschriften von 24,4 auf 21,9 Mio Euro. Auch international schrumpften die Printumsätze. Dagegen wuchs das Digitalgeschäft um 20,9 % auf 318,2 Mio Euro, knapp zwei Drittel der gesamten Werbeerlöse kommen aus Webwerbung. Zuwächse schreiben sowohl Onlinemedien als auch Werbevermarktung und Rubrikanzeigen im Web. Allein die Werbeerlöse stiegen um 27,1 % auf 276 Mio Euro. Kein Wunder, dass Döpfner weiter "mit Hochdruck" am Umbau zum "führenden digitalen Medienunternehmen" baut und dabei auch weitere Zukäufe ins Auge fasst. Döpfners Interesse, der Deutschen Telekom die Kleinanzeigenportale der Scout24-Gruppe abzukaufen, ist weiterhin groß.
horizont.net, yoome.de, kress.de, de.reuters.com

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