Autovervollständigung Google Bettina WulffTeilsieg für Bettina Wulff: Googles Auto-Vervollständigung kann sehr wohl rechtswidrig sein, hat der Bundesgerichtshof entschieden. Geklagt hatte ein Unternehmen, bei dessen Namen automatisch "Scientology" und "Betrug" ergänzt wurden. Trotz Rüge hatte Google dies nicht unterbunden. Auch die ehemalige First Lady Bettina Wulff klagt gegen Google, weil im Zusammenhang mit ihrem Namen u.a. der Begriff "Rotlicht" ergänzt wird. Wulffs Anwalt Gernot Lehr spricht von einem "guten Signal zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte auch im Internet". Google muss laut BGH jedoch nicht präventiv eingreifen, sondern erst, wenn der Suchkonzern über mögliche Verletzungen des Persönlichkeitsrecht in Kenntnis gesetzt wird. Dies müsse "aufwändig und individuell bestimmt werden", findet der Kölner Medienanwalt Christian Solmecke, daher sei "kaum anzunehmen, dass Google diesen Aufwand im Einzelfall betreiben wird".
spiegel.de, kress.de, meedia.de, basicthinking.de, fr-online.de (Lehr), presseportal.de (Solmecke)

PrimeSite, Gütesiegel, Werbeträger, VDZ

weiter zu heute2: LVZ, Horst Seehofer, joiz.>>