Ulrike Simon stellt ihre Medienkolumne ein und wird "Spiegel"-Autorin.

Medienexpertin Ulrike Simon macht nach dreieinhalb Jahren Schluss mit ihrer wöchentlichen Medienkolumne. Künftig schreibt Simon Texte zu Medienthemen für den "Spiegel". Simon startete ihre Kolumne beim Redaktionsnetzwerk Deutschland, seit dem Start von Spiegel Daily veröffentlicht sie ihre Texte beim Paid-Content-Angebot des "Spiegel".
spiegel.de (Paid)

Ulrike Simon: Heike Göbel und Carsten Knop Kandidaten für den Herausgeber-Posten.

FAZ: Die verbliebenen Herausgeber tendieren dazu, Heike Göbel oder Carsten Knop für die Nachfolge von Holger Steltzner zu nominieren, schreibt Ulrike Simon bei Spiegel Online. Wirtschaftspolitik-Ressortleiterin Göbel würde inhaltlich Steltzner nahestehen und wäre die erste Frau im Gremium. Gegen sie spreche ihr Alter von 59 Jahren. Carsten Knop, 50 und derzeit Digitalchef, können für einen Neuanfang stehen. Dann bliebe die "FAZ" jedoch weiter allein von Männern geführt. Das wäre auch bei Gerald Braunberger der Fall, dem Simon nur geringe Chancen einräumt, da er zudem wie Göbel bereits 59 ist.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Zitat: Vice und Co haben sich zu sehr auf Facebook-Algorithmen verlassen, sagt Ulrike Simon.

"Womöglich wäre der eine oder andere in der aktuellen Situation ganz froh, ein Schlachtross hinter sich zu wissen, alternd und schrumpfend zwar, aber noch immer gewinnbringend genug, um im Zweifel ein wenig Sicherheit zu bieten."

Ulrike Simon sieht die einst aussichtsreiche Zukunft von Digital-only-Medien bröckeln, wenn sogar die Mitarbeiter von Vice aus Angst vor Entlassungswellen einen Betriebsrat gründen wollen.
horizont.net

Zitat: Ulrike Simon stört sich an der Doppelrolle von Frank Thomsen bei Gruner + Jahr.

"Seitdem das bekannt ist, mache ich mir den Spaß, Verlagsleiter und Unternehmenssprecher anderer Häuser mit der Frage zu ärgern, was sie eigentlich in ihrer übrigen Arbeitszeit treiben."

Ulrike Simon fremdelt mit der neuen Doppelrolle von Frank Thomsen als Publisher beim "stern" und Kommunikations- und Marketing-Chef von Gruner + Jahr. Die Kombination zeige, dass beide Stellen keine Vollzeitjobs wären.
spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Meinung: "Bild" will zum Medienwächter mutieren, beobachtet Ulrike Simon.

Bild will sich demnächst mit einer wöchentlichen Medienkolumne zum selbst ernannten Korrektiv über andere Medien erheben, schreibt Ulrike Simon. Die Boulevardzeitung fühle sich über alle Zweifel erhaben – auch dank Ex-Deutschlandradio-Intendant Ernst Elitz. Als Ombudsmann sei er der "Seelenreiniger der Bild" und decke vermeintliche Fehler auf.
spiegel.de (Paid)

Nachrichten-Portal RTL.de steht kurz vor dem Start, schreibt Ulrike Simon.

RTL geht in den kommenden Tagen mit dem zum Nachrichten-Portal umgebauten RTL.de online, schreibt Ulrike Simon und vermutet die Nacht vom 17. auf den 18.12. als Starttermin. Simon glaubt, dass RTL mit dem neuen Angebot nicht nur wie bisher Mitarbeiter bei Bild.de abwirbt, sondern bald auch Nutzer. Zumal der Sender die Boulevard-News aus Sendungen von "Dschungelcamp" bis "Bachelor" für sich behalten könnte, statt sie "Bild" zu stecken. RTL-Digitalchef Jan Wachtel, früher bei Springer, soll mit dem Portal Reichweite für das zum Streaming-Dienst ausgebaute TV Now aufbauen. Bis zu 80 Mitarbeiter sollen für das neue RTL.de arbeiten.
spiegel.de (Paid), turi2.de (RTL.de), turi2.de (TV Now)

Wir graturilieren: Ulrike Simon wird 50.


Wir graturilieren: Ulrike Simon, Medienjournalistin für u.a. "Horizont" und "Spiegel", feiert heute ihren 50. Geburtstag in Prag. Die begeisterte Konzertbesucherin hat im zurückliegenden Lebensjahr bei Musikeventstankte neue Energie getankt und wünscht sich zum runden Geburtstag "jede Woche eine zündende Idee" für ihre Kolumne. Wer Ulrike Simon zum 50. gratulieren möchte, weiß schon, "wie sie zu finden" sei.

Ulrike Simon: "Bild" veredelt mit dem Video-Foto die gedruckte Zeitung.

Bild will die Print-Liebe der Leser mit Augmented Reality erhalten, beobachtet Ulrike Simon. Das Video-Foto, das Bilder aus der "Bild" in der App in Bewegtbild verwandelt, könne den Bruch zwischen Print und Digital ausmerzen, hofft Sport-Chef der "Bild"-Gruppe Matthias Brügelmann. Die neue Technologie sei geschmeidiger als der "sperrige QR-Code" und halte Leser "in der Welt von Bild".
"Horizont" 34/2018, S. 4 (Paid)

Ulrike Simon: ARD ist nicht eins und deshalb auch nicht deins.

ARD macht ihrem Namen (Alle Reden Durcheinander) wieder alle Ehre, beobachtet Ulrike Simon. Statt eine emotionale Eigenmarketing-Kampagne einfach mal zu machen, beschäftigten sich immer länger immer mehr Bedenkenträger mit dem Thema. Am Beispiel dieser "Wir sind deins"-Kampagne zeige sich, dass die ARD längst nicht eins ist.
daily.spiegel.de (Paid)

Bei "Zapp" sprechen Patricia Schlesinger, Georg Restle und Stefan Raue über die Notwendigkeit einer ARD-Kampagne:

Zitat: Ulrike Simon wünscht sich weniger Alarm um "Bild" und Julian Reichelt.

"Wer sich im Daueralarmzustand über 'Bild' ereifert, macht sich zum Teil ihres Geschäftsmodells. Feinde zu haben, ist für 'Bild' die größte anzunehmende Anerkennung."

Ulrike Simon wünscht sich von "Bild"-Beobachtern mehr Umsicht, Nüchternheit und Differenzierung, also all das, was man von "Bild" nicht erwarten dürfe.
daily.spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Ulrike Simon prophezeit der ARD eine politischere Zukunft.

Lese-Tipp: Ulrike Simon scheint es in ihrer Kolumne bei Spiegel Daily, dass die ARD mit ihrem neuen Vorsitzenden Ulrich Wilhelm "in jeglicher Hinsicht" politischer wird. Wilhelm sieht die Politik in der Pflicht, die Medien in neben u.a. Gesundheits- und Schulwesen gleichberechtigt zu sichern und liebäugelt mit einer europäischen Lösung gegen die Marktmacht von Facebook, Google und Co.
daily.spiegel.de (Paid)

Lese-Tipp: Ulrike Simon porträtiert "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt.

Lese-Tipp: Pünktlich zur Umbenennung von N24 in Welt in der kommenden Woche widmet Ulrike Simon "Welt"-Chefredakteur Ulf Poschardt ein Porträt. Sie zeichnet das Bild eines leidenschaftlichen Journalisten, dessen Aufgabe es ist, "Ideen zu entwickeln, Themen aufzuspüren, die Redaktion zu hohem Output zu ermuntern". Ein Chefredakteur, bei dem aber auch Empathie spürbar wird – besonders, wenn die Sprache auf den in der Türkei inhaftierten "Welt"-Korrespondenten Deniz Yücel kommt.
"Horizont" 2/2018, S. 4 (Paid), turi2.de (Umbenennung)

Ulrike Simon rät freien Journalisten, öfter Nein zu sagen statt zu jammern.

Freie Journalisten brauchen kein Selbstmitleid, sondern ein gutes Geschäftsmodell, meint Ulrike Simon in einer Antwort auf die Freischreiber-Kampagne für faire Honorare. Zu viele Journalisten ließen sich niedrige Honorare gefallen. Edel-Feder Ulrike Simon hat sich zu Beginn ihrer eigenen Selbstständigkeit geschworen, nie für ein Zeilenhonorar zu schreiben und hält sich eisern daran. Freie sollten sich nie von nur einem Auftraggeber abhängig machen, rät die Medienjournalistin.
daily.spiegel.de (Paid), turi2.de (Background)

Ulrike Simon fürchtet komplexe Strukturen in Journalismus-Startups.

Neue Journalismus-Projekte tendieren dazu, von der Startup-Mentalität in die Konzern-Strukturen zu verfallen, die sie eigentlich verlassen wollten, schreibt Ulrike Simon. Das Schweizer Projekt R z.B. hat per Crowdfunding viel mehr Geld eingesammelt als erwartet und muss mit komplexen, juristischen Strukturen sicherstellen, dass keiner Macht und niemand Einfluss bekommt. Das deutsche Recherchebüro Correctiv hangelt sich von Geldgeber zu Geldgeber. Ein "Haus des gemeinnützigen Journalismus" in Berlin soll Beständigkeit schaffen – querfinanziert durch die Vermietung von Wohnungen.
daily.spiegel.de (Paid)

Meinung: Ulrike Simon sieht in Christoph Lütgert "selbstgefällige Bräsigkeit".

Christoph Lütgert verkörpert "alles, womit sich Journalismus angreifbar macht", schreibt Ulrike Simon. Christoph Lütgert, 72, ehemaliger NDR-Chefreporter, inszeniere sich in "selbstgefälliger Bräsigkeit" als "der Mann, der alles aufdeckt, der vor nichts zurückschreckt". Mit der Recherche zu den Paradise Papers habe er wahrscheinlich nur am Rande zu tun gehabt. Simon fragt sich, ob sich im NDR wirklich kein anderer findet, der für Presenter-Reportagen besser geeignet wäre.
daily.spiegel.de (Paid)

Zitat: Ulrike Simon bemängelt juristische Unterstützung von Produzenten.

"Ein Journalist, der im Nachhinein keine Garantie auf Rechtssicherheit hat, wird von vornherein jedes Risiko meiden."

Ulrike Simon kritisiert die mangelnde juristische Unterstützung von TV-Produzenten durch die Öffentlich-Rechtlichen Sender: Besonders Investigativ-Reporter würden in ständiger Rechtsunsicherheit leben.
daily.spiegel.de (Paid)

Meinung: Ulrike Simon findet Streit zwischen Verlagen und ARD und ZDF unerträglich.

Verlage vs. ARD und ZDF: Im Streit zwischen Verleger-Lobby und den Öffentlich-Rechtlichen bleiben Wahrheit und Anstand auf der Strecke, schreibt Ulrike Simon. Der Umgangston sei für jemanden, dem etwas an gutem Journalismus liege, "nur schwer erträglich". Mit ihrem Debattenstil schaden beide Seiten sich nur selbst.
daily.spiegel.de

Meinung: Zeitungskongress hinterlässt bei Ulrike Simon Widersprüchlichkeiten.

Zeitungskongress wirkt auf Ulrike Simon sehr ambivalent: Einerseits singt BDZV-Präsident Mathias Döpfner ein Loblied auf die Pressefreiheit, andererseits lädt der Verband Bundestrainer Jogi Löw zum PR-Gespräch mit seinem eigenen Pressesprecher ein. Auch das Ergebnis einer vorgestellten Allensbach-Studie scheint widersprüchlich: Die Mehrheit der Bevölkerung halte sich zwar für gut informiert, das Überangebot an Informationen sorge aber zugleich dafür, dass viele sich nur noch "nach Bedarf" informierten und 15 Minuten am Tag für ausreichend hielten.
horizont.net

Ulrike Simon schätzt Ex-Chefredakteur Werner Funk für seine klaren Aussagen.

Werner Funk, Ex-Chefredakteur von "Spiegel" und "stern", galt als autoritärer Führer, kein Redakteur ließe heute mehr so mit sich umgehen, schreibt Ulrike Simon. Sie schätzt an Werner Funk jedoch, dass er keine Antwort scheute und wohl nie Journalisten an die Pressestelle verwiesen hätte, um dort nichtssagende Antworten zu bekommen. Manche Chefredakteure von heute machen auf sie den Eindruck, sie "fürchten sich vor Journalisten".
daily.spiegel.de, turi2.de (Background)

Ulrike Simon lobt, dass Journalisten Auto-Kartell aufgedeckt haben und sich nicht kaufen lassen.

Journalismus: Ulrike Simon gefällt am aufgedeckten Auto-Kartell, dass klassischer Recherche-Journalismus "Wums wie eh und je" habe. Die Branche bebe, die Aktienkurse fielen, die Verbraucher seien aufgerüttelt – alles Reaktionen, die guter Journalismus hervorrufen soll. Am meisten freut sie, dass die Redaktionen sich die Berichterstattung "trauen", obwohl die Autoindustrie jährlich 1,8 Mrd Euro Werbebudget vergibt.
rbb-online.de

Bei politischen Anzeigen sollten die Alarmglocken läuten, meint Ulrike Simon.

Anzeigenverkäufer sollten ein "wenig politischen Sachverstand" haben, um zu beurteilen, wann Anzeigen "womöglich mit Fingerspitzengefühl" zu behandeln sind, schreibt Ulrike Simon. Aktuellen Anlass gibt ihr eine ganzseitige Anzeige in der "Süddeutschen", die den gescheiterten Putsch in der Türkei als "Sieg der Demokratie über den Terror" feiert. "Spiegel" und "Bild" hatten die Anzeige abgelehnt. Stefan Hilscher, Geschäftsführer des Süddeutschen Verlags, schreibt Simon auf Nachfrage, die Anzeige sei vorab geprüft worden. Für die Veröffentlichung sei jedoch "nicht ausschlaggebend", wie der Verlag zum Inhalt der Anzeige steht oder "ob er diesen für unbedenklich hält".
horizont.net

Ulrike Simon: Journalisten sind Schuld am Bedeutungsverlust der Bundespressekonferenz.

Bundespressekonferenz verliert an Bedeutung, beobachtet Ulrike Simon. Oft finden die Fragestunden mit Ministeriumssprechern vor leeren Rängen statt. Grund sind die Sparmaßnahmen vieler Redaktionen: Wer einen langen Anfahrtsweg hat, schaut sich die Konferenzen lieber im Livestream an. Nun denkt der Verein der Bundespressekonferenz über Reformen nach. So könnte der Livestream künftig nicht mehr live, sondern zeitversetzt gesendet werden. Damit würden diejenigen bestraft, die nicht erscheinen. Die Bundespressekonferenz ist eine weltweit einzigartige Einrichtung, die von Journalisten getragen wird. Die Politiker sind nur zu Gast.
daily.spiegel.de (Paid)

Ulrike Simon findet die Ausbeute nach 100 Tagen "Bild"-Ombudsstelle mager.

Magere Ausbeute bescheinigt Ulrike Simon dem "Bild"-Ombudsmann Ernst Elitz nach 100 Tagen Amtszeit. Simon schreibt, sie habe von Beginn an gezweifelt, ob Elitz die richtige Besetzung sei, er betreibe "Selbst-Behauptungsjournalismus" und "Wenn-ich-das-sage-dann-stimmt‘s-und-basta-Arroganz". Moritz Tschermak nennt im Bildblog Themen, zu denen Elitz seiner Meinung nach hätte Stellung beziehen müssen, etwa sexistische Tipps, Enten und reißerische Falschinformationen.
daily.spiegel.de (Paid), bildblog.de

Lese-Tipp: Ulrike Simon porträtiert den früheren "stern"-Chef Michael Jürgs für Spiegel Daily.

Lese-Tipp: Ulrike Simon widmet ihre Kolumnen-Premiere bei Spiegel Daily dem Autor und früheren "stern"-Chef Michael Jürgs. Sie porträtiert den Journalisten als "einen, dessen Potenzial sich aufzuregen unerschöpflich zu sein scheint". Jürgs wolle auch im Alter von 72 Jahren nicht zur Ruhe kommen. Sein Buch "Gestern waren wir doch noch jung" ist gerade erst im Handel, das nächste über das Privatleben von Theodor Fontane ist bereits in Arbeit.

Bis vor einer Woche hat Simon ihre Kolumne für Madsack geschrieben. Zur Premiere erscheint sie prominent auf der Startseite, zur Linken flankiert von Daily-Papa Cordt Schnibben, zur Rechten von Donald Trump.
daily.spiegel.de

Ulrike Simon wird Medien-Kolumnistin bei Spiegel Daily.

Spiegel Daily wird neue Heimat der Medienkolumne von Ulrike Simon. Die Medienjournalistin schreibt künftig für das tägliche Bezahlangebot des "Spiegels". Simon war zuvor Autorin für Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie schreibt außerdem für das Werbe-Fachmagazin "Horizont". "Spiegel"-Chef Klaus Brinkbäumer lobt Simon als "in der Medienwelt bestens vernetzt und so gut informiert wie wenige andere Journalisten". Die Kolumne erscheint wie bisher donnerstags.
per Mail, " target="_blank">turi2.tv (fragebogen2 mit Ulrike Simon)

Aus dem Archiv von turi2.tv: fragebogen2 mit Ulrike Simon.

Ulrike Simon verlässt Madsacks Redaktionsnetzwerk.

Medienjournalistin Ulrike Simon kündigt ihren Autorenvertrag bei Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland. In ihrer aktuellen Medienkolumne verabschiedet sie sich in einem Post Scriptum. Die Kolumne selbst soll allerdings bestehen bleiben. Weitere Infos will Simon zu "gegebener Zeit" u.a. auf ihrem Twitter-Account geben.
turi2 – eigene Infos, rnd-news.de

Ulrike Simon: Wolf-Dieter Jacobi könnte Volker Herres nachfolgen.

Wolf-Dieter Jacobi, derzeit Programmchef beim MDR, könnte 2018 Volker Herres als ARD-Programmdirektor beerben, orakelt Ulrike Simon. Demnach wolle die ARD den Vertrag mit Volker Herres nicht verlängern. MDR-Intendantin Karola Wille könnte die Gelegenheit nutzen, um ihr Führungsteam nach dem voraussichtlichen Wechsel von Chefredakteur Stefan Raue zum Deutschlandradio auszutauschen. Ein weiterer Kandidat für den Posten des ARD-Programmdirektors sei NDR-Programmchef Frank Beckmann.
rnd-news.de

Meinung: Ulrike Simon sieht Bertelsmann in der Welt-Liga abgehängt.

Bertelsmann spielt national in einer Liga für sich, hat aber international den Anschluss verloren, analysiert Ulrike Simon. Mit Zeitschriften- und Buchgeschäft, TV-Sendern und Musikverlag ist Bertelsmann so breit aufgestellt, wie kein anderes Medienunternehmen hierzulande, doch in der Welt-Liga geben mit Disney, News Corp, Time Warner und Viacom andere Konzerne den Ton an.
"Horizont" 13/2017, S. 1 (Paid)

Auch RBB und MDR drohen Verleger-Klagen, schreibt Ulrike Simon.


Sende(r)pause im Internet: Die Verleger aus Berlin und Ostdeutschland planen juristische Schritte gegen die Online-Angebote von RBB und MDR, erfährt Ulrike Simon. Wie in Bremen und im bundesweiten Streit um die Tagesschau-App geht es um die Frage, ob die öffentlich-rechtlichen Angebot zu "presseähnlich" sind. Um das zu prüfen, lädt sich der Verleger-Verband VZBO in seinen Expeditionen ins öffentlich-rechtliche Netz bis zu 7.000 Internetseiten herunter.

Simon fürchtet, der ewige Kampf zwischen Verlegern und ARD-ZDF-Gremien verfolge sie bis in die Rente. In vielen Bundesländern aber sehen die Verleger das regionale Angebot der Sender entspannt: SWR, NDR und BR drohen wohl kein Ungemach. Beim RBB will die Online-Redaktion jedoch schon vor den Gerichten handeln und rbb24 umbauen, schreibt Simon. Bis dahin könnten sich die Verleger aber auch schon das Internet heruntergeladen und ausgedruckt haben.
rnd-news.de, turi2.de (Bremen), turi2.de (Tagesschau-App)

Zitat: Ulrike Simon sagt dem Journalismus bei G+J leise Servus.

"Sobald die neuen Geschäftsfelder das überholte Modell mit Journalismus obsolet gemacht haben, wird G+J stolz verkünden können: Der Change-Prozess ist erfolgreich bewältigt."

Ulrike Simon lästert über Klein-Ikea bei Gruner + Jahr und vermutet bald Grill-Events, Hunde-Schauen und Agrar-Messen im (dann einstigen) Verlagshaus.
rnd-news.de

Ulrike Simon nennt Details zu Spiegel Daily.

spiegelSpiegel Daily: Ulrike Simon erfährt Details zum neuen Paid-Content-Projekt von der Ericusspitze. Spiegel Daily soll demnach ab April täglich um 16 Uhr fünf "News Explainer" zu den wichtigsten Themen des Tages liefern. Dazu kommen zwei Kommentare, eine Geschichte aus dem aktuellen Heft und ein Best-of kostenloser SpOn-Artikel. Außerdem gibt es Netzaufreger, Service und Kultur. Am Ende steht eine "Gute-Nacht-Geschichte für Erwachsene". Ein Premium-Abo soll Abonnenten des Print-"Spiegel" kostenlosen Zugang zu Spiegel Plus und Spiegel Daily geben.
horizont.net, turi2.de (Background)

ARD will eine Einheit gegen Fake News gründen, erfährt Ulrike Simon.

kai-gniffke150ARD will Fake News entlarven und plant eine Fakten-Checker-Truppe bei ARD-Aktuell, berichtet Ulrike Simon. Die Gruppe mit fünf Stellen plus Technik und Support soll von April bis vorerst Ende November arbeiten – also bis nach der Bundestagswahl. Das Konzept stammt von ARD-Aktuell-Chef Kai Gniffke und soll Ende nächster Woche Thema in der Direktorenkonferenz sein.
rnd-news.de

Ulrike Simon: Michael Heun soll den DuMont-Newsroom in Berlin leiten.

DuMont-Mediengruppe-150DuMont holt Michael Heun, 49, zuletzt Chefredakteur der "Hildesheimer Allgemeinen Zeitung", nach Berlin und übergibt ihm die Leitung des neuen Newsrooms von "Berliner Zeitung" und "Berliner Kurier", schreibt Ulrike Simon. Sie zeichnet ein beklemmendes Bild von der Arbeitsatmosphäre in den alten Redaktionsräumen am Alexanderplatz, die bereits halb verwaist seien. Zudem habe der Verlag ein Kontaktverbot zwischen den Redakteuren am alten und den Chefs am neuen Standort ausgerufen. Ziel sei es, jeden Verdacht eines "Betriebsübergangs" zwischen alter und neuer Redaktion zu vermeiden. Damit spare sich der Verlag, die alte Belegschaft zu übernehmen.
horizont.net