Anzeige: G+J-Chefin Julia Jäkel im Bertelsmann Business Podcast.

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Julia Jäkel im Bertelsmann Business Podcast
In Folge 3 des Bertelsmann Business Podcasts "Kreativität und Unternehmertum" erzählt Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel, wie G+J im Zeitalter der Digitalisierung Produkte neu denkt und entwickelt und welches Potential Allianzen in der Medienwelt haben.

Bertelsmann zentralisiert Inhalte-Geschäft in Deutschland unter Julia Jäkel.

Inhaltliche Weiterentwicklung: Bertelsmann führt seine deutschen Inhalte-Geschäfte unter Julia Jäkel in einer "Content Alliance" zusammen. Dabei sollen bereichsübergreifend neue Formate entstehen. Die Bereiche, über die gegriffen wird, sind die Mediengruppe RTL, RTL Radio, UFA, Verlagsgruppe Random House, der Musikverlag BMG sowie Gruner + Jahr. Julia Jäkel bleibt weiterhin Chefin von Gruner + Jahr. Ein gemeinsames Board regelt die Zusammenarbeit, die Töchter sollen laut Pressemitteilung unternehmerisch eigenständig und journalistisch unabhängig bleiben.

Das Bündnis auf der Inhalteseite ähnelt dem Vermarkter-Verbund Ad Alliance, der Bertelsmanns Anzeigenverkäufer bei IP Deutschland und G+J EMS seit 2017 bündelt. Der Schritt scheint folgerichtig: Immer mehr Werbekunden wünschen sich integrierte Kommunikation, und für gemeinsame Vermarktung über Gattungsgrenzen sind gemeinsame Formate der logische nächste Schritt. Ob die Content Alliance auch beim Content Marketing zusammenarbeitet, ist noch unklar. (Foto: Johannes Arlt für die turi2 edition 7)
presseportal.de

Aus dem turi.tv-Archiv: Julia Jäkel im Talk mit Peter Turi über Frauen-Fragen, Innovationen und die Kultur bei Gruner + Jahr.

Zitat: Dominik Wichmann fremdelt mit der Moral-Keule seiner Ex-Chefin Julia Jäkel.

"Ich halte die Idee, es gebe quasi eine moralische Verpflichtung, in Qualitätsmedien zu schalten, für falsch. Ich halte grundsätzlich nicht viel von einer Verquickung von Macht und Moral."

Dominik Wichmann, Ex-"stern"-Chef und Co-Gründer der Looping Group, widerspricht der Idee einer Corporate Media Responsibility von Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel. Er halte es auch für falsch, alles Gedruckte als Qualitätsjournalismus zu bezeichnen.
"Horizont" 47/2018, S. 18-19 (Paid)

Weitere Zitate aus dem Interview …

… über seine heutige Rolle, die er in der Werbung verortet:
"Ich würde mich als geschäftsführender Gesellschafter der Looping Group niemals als Journalist bezeichnen! Problematisch wird die Sache erst dann, wenn man diese Trennung zu vertuschen versucht."

… über koscheren Journalismus:
"Wenn eine Frauenzeitschrift fünf Handtaschen empfiehlt und jede dieser Handtaschen von einem Anzeigenkunden stammt, stört das niemanden. Wenn eine Bloggerin das Gleiche tut, ist es Werbung. Den Unterschied muss man mir erst noch erklären. Ebenso inakzeptabel ist es, dass die Einflussnahmen der Anzeigenabteilungen auf die Redaktionen immer mehr zunehmen."

… über seine Rolle als Manager:
"Als Unternehmer bringst du deine eigene Haut ins Spiel, das ist wie Duschen ohne Regenmantel. Machen ist das interessantere Wollen."

… über die Arbeit für Mercedes und andere Kunden:
"Im Grunde sind wir eine Mischung aus Agentur, Verlag und Strategieberatung. Das zentrale Leistungsversprechen von Looping besteht darin, Marken zu Sendern ihrer Botschaft zu machen. (…) Die Looping Group steht für eine hoch qualitative Content-Produktion, die aufsetzt auf der Analyse von Daten und später entsprechend gezielt verbreitet werden kann."

… über seinen kränkenden Rauswurf beim "stern":
"Die Annahme, dass die Auflage der großen Publikumszeitschriften in den nächsten Jahren mit dem Wechsel zu neuen Chefredakteuren plötzlich wieder steigen könnte, ist geradezu lächerlich falsch."

Julia Jäkel über Frauen-Fragen, Innovationen und die Kultur bei Gruner + Jahr – das ganze Interview.


Alles über Julia: Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel hat sich einen Abend Zeit genommen, um mit Peter Turi zu sprechen. turi2.tv dokumentiert das komplette Live-Interview von der Launchparty der turi2 edition #7 – sortiert nach Themen zum entspannten Durchklicken. Jäkel spricht über ihre hessische Herkunft und den ersten Berufswunsch Trucker-Fahrerin, gibt Einblick in Innovationen und ihre verzweifelten Versuche, einen Klingelton zu installieren. Sie spricht auch über Führung und Unternehmenskultur – und die brennende Frage, ob es geheime Frauen-Netzwerke der Macht gibt.
turi2.tv (53-Min-Video bei YouTube)

Hier geht es per Klick zu den einzelnen Themen. Julia Jäkel über:

3:26 … ihren Job bei Gruner + Jahr
4:27 … Herkunft und Kindheit
8:15 … Gehalt und Familie
12:14 … Frauen, Führung, Gender-Klischees
15:33 … moderne Unternehmenskultur
18:24 … Vergangenheit und Zukunft bei Gruner + Jahr
24:37 … Innovationen bei Print
29:16 … das neue Magazin "Guido"
32:45 … den Trend Personalisierung
36:43 … die Vermarktung
38:00 … digitale Medien und Digitalverhalten
42:03 … ihre Kritik an Internetkonzernen
48:00 … ihre persönliche Zukunft
50:52 … Frauen-Netzwerke der Macht

Für die turi2 edition #7 hat Julia Jäkel auch den Unterwegs-Fragebogen beantwortet:

turi2 edition #7: Unterwegs-Fragebogen mit Julia Jäkel.


Julia on tour: Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel stellt sich dem Unterwegs-Fragebogen von turi2. Wie 20 weitere Protagonisten der turi2 edition #7 beantwortet sie sieben Fragen – von ihrem Reisetraum bis zum Lebensziel. Sie verrät, dass die prägendste Station in ihrem Leben die Zeit an der US-Uni Harvard war, "weil ich gemerkt habe, dass auch meine Kommilitonen nur mit Wasser kochen". In ihrem Reisekoffer nimmt Jäkel Lesestoff mit: Hiroshima mon amour von Marguerite Duras, Der Dreißigjährige Krieg von Herfried Münkler und "als Ausgleich die 'Gala'". Außerdem sagt sie, wohin sie als nächstes reist und wen sie auf Reisen gerne dabeihat.

Julia Jäkel und Peter Turi sind für die "turi2 edition #7" drei Stunden lang durch Hamburg gewandert und haben u.a. das Baugrundstück für das neue Verlagshaus besucht. Das Gespräch über den Sinn des Lebens und Jäkels Pläne für Gruner + Jahr, lesen Sie ab 25. Oktober in der neuen "turi2 editon".
turi2.tv (2-Min-Video)

Anzeige: Julia Jäkel wanderte mit Peter Turi drei Stunden durch Hamburg.

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Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, wanderte mit Peter Turi drei Stunden durch Hamburg – auf der Suche nach Antworten auf Fragen über den Sinn ihres Daseins und ihren Plan für das Zeitschriftenhaus. Das ganze Gespräch lesen Sie ab dem 25. Oktober in der turi2 edition #7. Sie können das Buch hier bestellen oder abonnieren.

turi2 edition #7: Unterwegsgespräch mit Julia Jäkel.


Julia on tour: Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel spaziert mit Peter Turi für die turi2 edition #7 drei Stunden lang durch Hamburg, u.a. zum Baugrundstück für das neue Verlagshaus. Jäkel spricht dabei über den Wandel der Bürokultur bei G+J, den Wandel der Gesellschaft bei ihren Magazin-Interessen und welche Rolle der Verlag in der digitalen Welt spielen soll. Weiterlesen…

Vertrauen in die Verlagszukunft: Julia Jäkel und Peter St John über den Neubau von Gruner + Jahr.


Video-Tipp: Gruner + Jahr baut sich ein neues Hauptquartier in Hamburg, bei turi2.tv erzählt Verlagschefin Julia Jäkel, dass sie im neuen Gebäude auf noch leichtere Kollaboration zwischen den Redaktionen hofft und den Neubau als klares Bekenntnis zur Verlagszukunft sieht. Architekt Peter St John blickt sehr weiter voraus: Das Gebäude werde so einfach und flexibel, dass er auch in 50 oder 100 Jahren noch funktionieren werde. Darauf, dass dann noch Gruner + Jahr der Hauptmieter sei, hoffe er zwar, festlegen will St John darauf aber nicht.
turi2.tv (4-Min-Feature)

Zitat: Julia Jäkel appelliert an Verantwortung der Media-Entscheider.

"Wir wollen nach vorne, nicht zurück. Aber genau deshalb ist es uns auch so wichtig, dass uns die Demokratie nicht um die Ohren fliegt."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel wirbt für Werbung in Qualitätsmedien: Marketing-Leute sollten Werbegelder "verantwortungsvoll ausgeben", also lieber in Hamburg als im Silicon Valley.
"Horizont" 39/2018, S. 12-13 (Paid)

Gruner +Jahr verteilt neue Fünf-Jahres-Verträge für Julia Jäkel, Oliver Radtke und Stephan Schäfer.

Gruner + Jahr verlängert den Vertrag mit Vorstandschefin Julia Jäkel, 47, um fünf Jahre. Jäkel arbeitet seit 1998 für G+J, seit 2013 steht sie an der Spitze und schreckt auch vor harten Entscheidungen nicht zurück. Auch Oliver Radtke, 50, der das operative Geschäft verantwortet, und Produktchef Stephan Schäfer, 44, dürfen fünf weitere Jahre bleiben.
wuv.de, turi2.de (Karikaturi Julia Jäkel)

Julia Jäkel: Das "Neon"-Aus "ist uns sehr schwer gefallen".

"Es gibt Magazine, die ihren Moment haben, und irgendwann schmilzt der ab."

Julia Jäkel, Vorstandschefin von Gruner + Jahr, spricht beim Mediengipfel in Berlin, über das Ende von "Neon". Die Entscheidung sei dem Verlag sehr schwer gefallen. Jäkel verteidigt Print: "Wir machen Magazine nicht trotz Digitalisierung, sondern wegen der Digitalisierung."
tagesspiegel.de

Zitat: G+J-Chefin Julia Jäkel plant Neues, ohne das Stammgeschäft zu vernachlässigen.

"Wir müssen weiter Neues schaffen, Neues und noch mehr Neues. Und von all den Innovationen müssen wir dann genug hinbekommen."

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, blickt optimistisch aufs laufende Geschäftsjahr. Bei all dem Neuem müsse G+J aber auch das Stammgeschäft hegen und pflegen.
horizont.net

Zitat: Julia Jäkel schließt Datenmissbrauch wie bei Facebook für G+J aus.

"Stellen Sie sich vor, der ’stern' hätte 'versehentlich' die Adressen und persönlichen Vorlieben von Mio Lesern an eine Werbeagentur gegeben. Die hätte dann – um im Bild zu bleiben: in ’stern'-Umschlägen – Briefe verschickt, um die Wähler einer bestimmten Partei zu mobilisieren und andere von der Wahl fernzuhalten. Wir als Verlag wären erledigt, glaube ich, und das zu Recht."

Julia Jäkel, Vorstand von Gruner + Jahr, sagt Meedia, ein Datenmissbrauch wie bei Facebook wäre bei seriösen Medienunternehmen in Europa undenkbar.
meedia.de, turi2.de (Background)

Video-Tipp: Julia Jäkel würde für G+J keine Bank überfallen oder sich nackt ausziehen.

Video-Tipp: "Horizont" hat Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel zur Medienfrau des Jahres gekürt. Im nicht ganz erst gemeinten Schwarz-Weiß-Video mit Rollkragenpullover stimmt sie zu, dass Philipp Welte den Preis eigentlich viel mehr verdient hätte und sie doch ganz gern VDZ-Präsidentin wäre. Für G+J würde sie keine Bank überfallen, sich nackt ausziehen oder rülpsen.
youtube.com (3-Min-Video)

Springer wollte Julia Jäkel als "Bild"-Verlagschefin holen.

Springer wollte die heutige Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zur "Bild"-Verlagschefin machen, doch Jäkel lehnte ab, sagt Springer-Vorstand Andreas Wiele. Der Werbeversuch erfolgte noch vor Jäkels Berufung zur G+J-Vorstandsvorsitzenden 2013. Wiele lobt Jäkel als "hartnäckig, angstfrei, empathisch".
turi2 vor Ort beim "Horizont" Award

Zitat: Julia Jäkel mischt sich auch für ihre Kinder in Debatten ein.

"Ich fand, dass wir erst selber was hinkriegen sollten. Jetzt aber nutze ich die Stimme, die ich als CEO eines Verlages in Deutschland habe."

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, sieht es inzwischen als ihre Aufgabe, sich für die Gesellschaft und ihre eigenen Kinder in Debatten, etwa über Facebook, einzuschalten, sagt sie im "Horizont"-Interview.
"Horizont" 51/2017, S. 16-17 (Paid), horizont.net (Kurzfassung)

Weiteres Zitat aus dem Interview:
"Die Zeit der Fünfjahrespläne ist vorbei. Ein Verlag muss heute mehr als jemals zuvor eine permanent lernende Einheit sein."

Julia Jäkel profiliert sich als wichtige medienpolitische Stimme, sagt "Horizont".

Julia Jäkel profiliert sich als medienpolitische Stimme und kommt bei der Transformation von Gruner + Jahr gut voran, würdigt "Horizont" die Gruner + Jahr-Chefin als "Medienfrau des Jahres". Kein anderer Verlag habe zuletzt so viele neue Titel etabliert wie G+J. Sinner-Schrader-CEO Matthias Schrader ist für "Horizont" Agenturmann des Jahres, Deutsche-Post-Vorstand Jürgen Gerdes Marketingchef des Jahres.
horizont.net

Aus dem Archiv von turi2.tv: Stephan Schäfer setzt bei Gruner + Jahr auf Gedrucktes mit Gesicht

Zitat: Julia Jäkel kritisiert einige Unternehmen als Fake-News-Förderer.

"Ohne es zu wollen, finanzieren Mitglieder der deutschen Wirtschaft das Wachstum einer neuen dubiosen Medienlandschaft – und tragen so zur Verbreitung von Fake News und Hate Speech bei."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel erneuert ihre Forderung nach einer Corporate Media Responsibility in der werbungtreibenden Wirtschaft. Jäkel schaute sich zuletzt öfters bei Epoch Times um, wo der verschwörerische Kopp-Verlag neben deutschen Konzernen Banner schaltet.
"Handelsblatt", S. 55 (Paid), turi2.de (Background)

Meedia: Julia Jäkel kandidiert nicht für die VDZ-Präsidentschaft.

VDZ: G+J-Chefin Julia Jäkel will nicht Präsidentin des Verlegerverbandes VDZ werden, meldet Meedia. Auch eine Rückkehr von Gruner + Jahr in den Arbeitskreis Publikumszeitschriften der Verlegerlobby sei demnach unwahrscheinlich. Meedia-Chef Georg Altrogge und Autor Gregory Lipinski zitieren Verlagssprecher Frank Thomsen mit den Worten: "Frau Jäkel steht doch gar nicht zur Wahl." G+J, Spiegel-Verlag, Zeitverlag und Medweth hatten sich Ende 2016 im Streit um die Wahl von Funke-Mitverleger Stephan Holthoff-Pförtner aus dem wichtigen VDZ-Arbeitskreis zurückgezogen. Als weiterer Kandidat werde Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen gehandelt. "Clap"-Herausgeber Peter "Bulo" Böhling bewirbt sich offensiv für den Posten.
meedia.de

Zitat: Julia Jäkel will total munter sein, aber nicht total digital.

"Unser Ziel ist es, das kreativste, munterste und innovativste Verlagshaus zu sein."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel will "nicht der digitalste Verlag werden", sondern Digitales aus einem "florierenden Magazingeschäft" heraus entwickeln.
"Handelsblatt", S. 16 (Paid), lexikon2.de (erneuerter Beitrag)

Weitere Zitate aus dem Interview:

"Ich kritisiere, wenn Marketinggeld von Unternehmen zuallererst als Kostenposition des Einkaufs behandelt oder vollkommen übertrieben einfach dort hingeschoben wird, wo es gerade modern zu sein scheint."

"Ich habe als CEO gelernt: Die mutigen, klaren Entscheidungen sind die besten. Dazu gehörte leider auch die Schließung der 'FTD'."

"Wir machen neue Magazine inzwischen mit viel geringeren Anlaufkosten. Viel schneller. Hemdsärmliger, wenn Sie so wollen, auch mit mehr Lust."

"Wir werden im neuen Verlagshaus in der Hafencity bestimmt nicht eine Gummiball-Hüpfburg errichten. Es geht immer darum, die richtige Balance zu finden."

"Handelsblatt": Julia Jäkel schlägt einen Kodex für Corporate Media Responsibility vor.

Julia Jäkel gibt dem "Handelsblatt" ein großes Interview und bringt sich damit ein weiteres Mal als Kämpferin für den Qualitätsjournalismus in Stellung. Jäkel gilt als mögliche Kandidatin für die vakante VDZ-Präsidentschaftsstelle. Sie wünscht sich einen Corporate-Media-Responsibility-Kodex für Unternehmen, die sich damit "für Pressefreiheit, für unabhängige Medien, gegen Fake News oder ähnliches aussprechen". Die G+J-Chefin fürchtet "eine Krise der demokratischen Öffentlichkeit", weil globale Online-Player wie Facebook und Google die Rolle der Medien beschnitten. Sie appelliert an die soziale Verantwortung der Konzernchefs.
"Handelsblatt", S. 16 (Paid)

Zitat: Julia Jäkel respektiert Facebooks Leistung – und sieht seine Mechanismen kritisch.

"Facebook hat Großes geschaffen, aber lasst uns nicht so tun, als sei Facebook eine neutrale Plattform."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel lädt Facebook in Berlin zum Journalismusdialog – weil Facebook die Art verändere, wie wir uns unterhalten. Die VDZ-Abtrünnigen G+J, "Zeit", "Spiegel" und Medweth empfangen gemeinsam.
turi2 vor Ort in Berlin

Julia Jäkel: Facebook muss Verantwortung für Fake News und Hate Speech übernehmen.


Facebooks Realität und Zuckerbergs Anspruch: Julia Jäkel, Vorstandschefin von Gruner + Jahr, fordert von Facebook, endlich Verantwortung für Fake News, Beleidigungen und Gewaltdarstellungen zu übernehmen. Gründer Mark Zuckerberg nehme für sich in Anspruch, das gesamte soziale Gefüge der Gesellschaft abzubilden, es brauche aber sehr viel guten Willen, um zu glauben, dass Zuckerberg seine Verantwortung erkannt habe, sagt Jäkel auf dem European Newspaper Congress in Wien.

Es sollte nicht nur Sales-Truppen von Facebook in Deutschland geben, sondern auch Ansprechpartner für Partnerschaften und die Regulierung des sozialen Netzwerks, fordert Jäkel. Sie vergleicht Facebook mit den Verlagen in den 1950er Jahren: Damals hätten sich die Verlage zusammengetan und u.a. mit dem Presserat für eine Selbstkontrolle gesorgt. Ähnliches erwartet Jäkel auch von Facebook.
daniel-bouhs.de, youtube.com (4-Min-Video)

Zitat: Julia Jäkel erklärt die Zeit der Großverlage für beendet.

"Die Zeit der Großverlage ist vorbei. Over."

Julia Jäkel, Vorstandschefin von Gruner + Jahr, gibt beim European Newspaper Congress in Wien zu, dass ihr Verlag "manchmal ein bisschen den Dicken markiert" habe. Heute sei es wichtig, ein Unternehmen zu sein, mit dem man gerne zusammenarbeite.
derstandard.at, daniel-bouhs.de (4-Min-Ausschnitt zum Thema Facebook)

Zitat: G+J-Chefin Julia Jäkel entführt sich mit guten Reportagen aus der Filter-Bubble.

"Gute Reportagen sind wie Ausgänge aus der Filter-Bubble.

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, hat am Ostersonntag die Reportagen aller Preisträger des Egon-Erwin-Kisch-Preises der vergangenen 40 Jahre gelesen.
turi2 vor Ort bei Nannen-Preis in Hamburg

G+J-Chefin Julia Jäkel nimmt Facebook in die Verantwortung.


Verhalten optimistisch: Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, fordert von Facebook Verantwortung dafür zu übernehmen, was auf der eigenen Plattform passiert. Facebook müsse "ein paar sehr ernsthafte Probleme lösen" und es schaffen, der Flut von Fake News und rechter Propaganda, von Beleidigungen, Hetze und Gewaltandrohungen Herr zu werden, "die es permanent in die digitale Welt spült", schreibt Jäkel in einem Gastbeitrag für die "FAZ".

Im Verhältnis von Facebook zu Medienunternehmen wünscht sich Jäkel "echte, wirtschaftlich belastbare Partnerschaften auf Augenhöhe", anstatt "galoppierend asymmetrischer Verhältnisse", in denen sich "immer mehr Wissen, Macht und Geld in wenigen Gegenden der amerikanischen Westküste konzentriert". Zwar könne sich Facebook den Verdienst anheften, "einer vielleicht etwas zu satt gewordenen Medienindustrie Zunder gegeben zu haben", jedoch drehe Facebooks "verdienter Erfolg" dem Journalismus "langsam, aber sicher den Geldhahn zu".

Jäkel hat Zweifel, dass sich mit der Zeit "alle Schwierigkeiten in Wohlgefallen auflösen werden, wenn wir einfach aufs Silicon Valley und den technischen Fortschritt vertrauen", so wie Mark Zuckerberg es empfiehlt. Würden alle Unternehmen so wenig Steuern zahlen wie Facebook, seien "die Nationalstaaten bis dahin nämlich verhungert". Facebook habe von der Digitalisierung "weit überdurchschnittlich profitiert", nun sei es an der Zeit, zu zeigen, "ob es auch etwas Gutes ist" und es Mark Zuckerberg um mehr gehe "als schöne Worte".
faz.net

Zitat: Julia Jäkel will Facebook nicht bedingungslos helfen.

Julia_Jäkel_150"Wir setzen darauf, dass Facebook an einem grundsätzlichen Dialog zwischen Publishern und Plattformbetreibern über die künftigen Formen unserer Zusammenarbeit interessiert ist und seine Verantwortung anerkennt. Wenn wir dann sinnvoll daran mitwirken können, dass sich Falschmeldungen nicht weiter verbreiten, werden wir das tun."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel ist nicht grundsätzlich abgeneigt, Facebook als Fake-News-Polizei auszuhelfen, knüpft eine Zusammenarbeit aber an Bedingungen.
presseportal.de

Zitat: Julia Jäkel jubelt über den Gabriel-Scoop des "stern".

Julia_Jäkel_150"Dass es dem ’stern' gelungen ist, DIE innenpolitische Nachricht seit langem exklusiv – und hier passt das Wort nun wirklich – an Land zu ziehen und mit dieser Nachricht wirklich alle zu überraschen, macht mich sehr stolz."

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, jubelt in einer Mail an die "stern"-Redaktion über den Gabriel-Scoop von Christian Krug.
rnd-news.de

Julia Jäkel baut auf Vertraute, nicht auf Netzwerke.

Julia_Jäkel_150Julia Jäkel pflegt Freundschaften und Vertraute, mag aber den Begriff Netzwerk nicht, sagt sie im "Zeit"-Interview. Thjnk-Miteigentümerin Karen Heumann zählt zu ihrem engen Kreis, außerdem Dax-Unternehmen-Managerinnen. Jäkel verwehrt sich gegen die Kritik, an einer "weiblichen Mafia" zu basteln und mit Ministerin Ursula von der Leyen zu kungeln.
"Die Zeit" 50/2016, S. 29 (Paid)