Gabor Steingart bekommt vom "Handelsblatt" erneut Werbung für sein Morning Briefing.

Handelsblatt wirbt im Morning Briefing erneut für das Morning Briefing von Ex-Herausgeber Gabor Steingart. Chefredakteur Sven Afhüppe versichert, Steingart stünde "höchstpersönlich im Serverraum", um alle Anmeldungen anzunehmen – beim ersten Werbemailing gingen Steingarts Server in die Knie. Steingart kündigt unterdessen sein neues Buch "Deutschland. Eine Gewinnwarnung." an, das im Frühjahr 2019 erscheinen soll.
morningbriefing-handelsblatt.maileon.com, gaborsteingart.com (Buch)

Renner: Handelsblatt will Meedia verkaufen – Gabor Steingart kauft es aber nicht.

Meedia M LogoAbsatzbewegung: Die Handelsblatt Media Group will das Medienportal Meedia verkaufen, schreibt Kai-Hinrich Renner. Der "eher boulevardeske Online-Mediendienst" habe nicht die "erhofften Synergieeffekte" zur verlagseigenen "Absatzwirtschaft" gebracht. Die sei, im Gegensatz zu Meedia, "staubtrockenen, aber hochprofitabel". Gabor Steingart wird Meedia aber nicht kaufen, schreibt Renner.
morgenpost.de, clap-club.de (Background)

Dazu passend, am 6.10.18 bei turi2.tv: Frank Dopheide über die neue Strategie der Handelsblatt Media Group.

Clap: Handelsblatt will Meedia an Gabor Steingart abgeben.

Meediaplan aus Düsseldorf: Morningbriefler Gabor Steingart könnte neuer Besitzer des Medienportals Meedia werden – jedenfalls, wenn es nach den Quellen geht, die Daniel Häuser für "Clap" aufgetan hat. Die Komplettübernahme von Meedia, das Wert darauf legt, nicht "defizitär" genannt zu werden, wäre demnach Teil eines Trennungsdeals von Handelsblatt Media Group und Steingart. Ob der Deal zustande kommt – unklar.
clap-club.de

Anzeige: Der Podcast von Gabor Steingart: Die heutige Ausgabe zum Nachhören.

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Das haben Sie heute Früh verpasst:
– Die bewundernswerte Präzision der Deutschen: Politico-Korrespondent Matthew Karnitschnig über Peter Altmaier als EU-Kommissionspräsident.
– Thea Dorn spricht über die Nation und ihre Angst vor ihrem Verschwinden.
Hören Sie alle Epidsoden unter gaborsteingart.com/der-podcast

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Das haben Sie heute Früh verpasst:
– Geldvernichtung im Staatsauftrag: Ex-EZB-Chefökonom Prof. Jürgen Stark über die Folgen der Geldflutung.
– White-House-Insider Peter Ross Range spricht über Trump und ein mögliches Amtsenthebungsverfahren.
Hören Sie alle Epidsoden unter gaborsteingart.com/der-podcast

Gabor Steingart startet täglichen Briefing-Podcast am Montag.

Radio-aktiv: Gabor Steingart startet seinen angekündigten Briefing-Podcast am morgigen Montag. Der ehemalige "Handelsblatt"-Herausgeber will Schalten an Finanzplätze, zu Experten, Politikern und wirtschaftlichen Akteuren einbauen – und duzt seine Hörer, zumindest im Trailer.

Steingart hostet seinen Podcast beim Dienstleister Podigee. Die Sendung ist als Podcast-Abo für die üblichen Empfangsprogramme sowie bei Spotify verfügbar. Zusätzlich steht eine entsprechende Gratis-App in Apples Appstore bereit.
per Mail, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart startet eine Podcast-Morningshow.

Zitat: Gabor Steingart stichelt gegen "FAZ" und "Zeit".

"In Berlin gilt: 3 Schmeicheleinheiten = 1 Interview. Bei Dauerlob lockt – ähnlich dem Prämienprogramm der Lufthansa – sogar ein Business-Class-Sitz im Regierungsflieger der Kanzlerin."

Gabor Steingart stichelt in seinem "Morning Briefing" gegen die "FAZ", die auf Seite 1 den CDU-Vorstoß zur Wehrpflicht-Wiedereinführung lobt – und gegen die "Zeit"-Chefredaktion, die wisse, wie solcherlei journalistischer Opportunismus funktioniert.
gaborsteingart.com

Ürük: Gabor Steingart verhandelt mit Burda.

Gabor Steingart sucht offenbar Anschluss für sein Morning Briefing bei einem großen Verlag, schreibt Bülend Ürük in "Kress Pro". Er berichtet von einem Gespräch über eine mögliche Kooperation zwischen Gabor Steingart und Burda in München. Eine Entscheidung sei allerdings noch nicht gefallen, so Ürük. Dass Steingart in einem anderen Verlag weniger Freiheiten habe als zuletzt beim "Handelsblatt", "wird ihm wohl nicht schmecken".
"Kress Pro" 6/2018, S. 88 (Paid)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart startet eine Podcast-Morningshow.

Gabor Steingart holt Chelsea Spieker für sein Morning Briefing.

Morning Briefing: Gabor Steingart heuert für seinen Newsletter, der ab 11. Juni erscheinen soll, Chelsea Spieker an, berichtet Kai-Hinrich Renner. Spieker kommt von der englischen Global Edition des "Handelsblatts", wo sie für die internationale Koordination zuständig war. Sie sei bislang auch für das Übersetzen von Texten zuständig gewesen, Steingarts neues Morning Briefing solle auch auf Englisch erscheinen. Unklar bleibe jedoch, wie Steingart den Erscheinungstermin seines Newsletters halten wolle, da er beim "Handelsblatt" nicht aus seinem Vertrag kommt.
morgenpost.de, turi2.de (Background)

Gabor Steingart startet sein Morning Briefing am 11. Juni.


Alles neu macht der Juni: Gabor Steingart startet sein Morning Briefing in eigener Regie am 11. Juni, kündigt er seinen Abonnenten per Vorab-Newsletter an. "Ich lasse Sie nicht mehr alleine aufwachen", schreibt der Welterklärer Steingart. Das Mailing hatte er bereits Ende Februar nach seinem Abgang beim "Handelsblatt" für "in einigen Wochen" angekündigt.

Unklar ist, ob Steingart nun unabhängig von "Handelsblatt"-Technik startet, oder – wie einst angekündigt – auf Verlagstechnik zurückgreifen und Abonnenten "mitnehmen" kann. Für den Versand des Vorab-Mailings nutzt er den gleichen Technik-Dienstleister wie das "Handelsblatt", das Programm Maileon der Firma Xqueue in Offenbach. Zuletzt hatte "Kress Pro" geschrieben, dass Steingart aus seinem hoch dotierten Vertrag mit dem Verlag nicht herauskommt. (Bild: Screenshot, Steingart-Newsletter)
per Mail, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus Trantow

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart startet eine Podcast-Morningshow.

Gabor Steingart startet eine Podcast-Morningshow.


Ton? Läuft! Gabor Steingart erfindet sein Morning Briefing neu und verlängert den geschriebenen Newsletter um eine Podcast-Morningshow. Im Juni soll es losgehen, sagt der frühere "Handelsblatt"-Geschäftsführer im Interview mit turi2.tv am Rande des European Newspaper Congress in Wien. Dafür will Steingart künftig täglich in Berlin ins Studio gehen und eine Morningshow aufzeichnen, die mehr sein soll als der vorgelesene Newsletter.

Auf seine Zeit beim "Handelsblatt" blickt Steingart im Gespräch ohne Groll zurück: In seinen acht Jahren an der Spitze der Wirtschaftszeitung "haben wir ein gutes Stück der Transformation zurückgelegt." Nun müssten Sven Afhüppe und andere, jüngere Kollegen das Begonnene weiterführen.

Der Publizist gibt sich, auf seinen Abgang beim "Handelsblatt" angesprochen, selbstkritisch: "Ich glaube, dass es schwierig ist, Steingart auszuhalten." Für Verleger, die früher sehr erfolgreich waren, sei es zudem manchmal schwierig, die Zumutungen der heutigen Zeit auszuhalten.
turi2.tv (5-Min-Video auf YouTube)

Renner: Gabor Steingart kommt nicht aus seinem Vertrag bei Holtzbrinck raus.


Abwarten und Tee trinken: Gabor Steingart kommt nicht aus seinem Vertrag heraus und verschickt deshalb bisher keine Morning Briefings, erfährt Kai-Hinrich Renner aus dem Flurfunk beim "Handelsblatt". Der Vertrag des Ex-Juniorverlegers soll bis Ende 2020 laufen. Hinzu komme Steingarts Anteil an der Handelsblatt Media Group, die eine Trennung erschwere.

In der Verlagsmeldung zu Steingarts Abgang hieß es, er werde seinen Newsletter "als unabhängige journalistische Stimme herausgeben". Renner hört in Steingarts Umgebung, sein Newsletter werde "Ende Juni, Anfang Juli" starten. (Foto: Michael Englert für turi2.de/edition2)
abendblatt.de, turi2.de (Background)

Gabor Steingart bewirbt sein neues Morning Briefing mit Video-Manifest.

Gabor Steingart bewirbt sein neues "MorningBriefing" und entfernt den Hinweis "in einigen Wochen geht es los". Im Film verliest seine Tochter Timea ("Try Daddies' Morning Briefing") ein Manifest, das im Kern postuliert, dass jemand des anderen Meinung nicht schätzen muss, um sie als anregend konsumieren zu können. Steingart preist sein neues Briefing als "Provokant. Unabhängig. Kostenfrei".
gaborsteingart.com

Gabor Steingart kritisiert Verleger Dieter von Holtzbrinck in seiner Abschiedsmail.


Aufrechter Abgang: Ex-"Handelsblatt"-Geschäftsführer Gabor Steingart bedankt sich in einer Abschiedsmail gewohnt wortgewaltig bei den Mitarbeitern der Handelsblatt Media Group, kress.de dokumentiert das Schreiben. Der geschasste Herausgeber macht klar, dass sein Abgang "nicht ganz freiwillig" ist, beschwört den Zusammenhalt der Mitarbeiter und findet auch selbstkritische Worte: "Vielleicht bietet ja mein Abgang auch Chancen für Ihre eigene Entfaltung." Wer immer im Mittelpunkt stehe, stehe immer allen im Wege.

Kritik übt er an Verleger Dieter von Holtzbrinck in zwei Punkten: Erstens wirft er ihm eine Einmischung in die interne Presse- und Meinungsfreiheit vor. Sein Handeln in der Causa Martin Schulz habe ihn vom Verleger entfremdet, schreibt Steingart. Die Freiheit der Andersdenkenden sei für Steingart "nicht verhandelbar".

Zweitens warnt Steingart davor, notwendige Reformen zu verschlafen. Der "5-Prozent-Gesellschafter" hätte den bisherigen Investitions-Kurs gerne fortgesetzt. Nötig sei eine "kraftvolle Digitalstrategie für die beiden großen Titel" – "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche". Nostalgie, das hätten Verlag und Mitarbeiter "oft genug gemeinsam festgestellt, ist kein Geschäftsmodell".
kress.de (Wortlaut E-Mail), kress.de (Einordnung kress.de), turi2.de (Protest-Brief), turi2.de (Causa Schulz)

Mitarbeit: Markus Trantow

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart zeigt die Zentrale von "Handelsblatt" und "Wirtschaftswoche".

Aus dem Archiv von turi2.tv: Beat Balzli zeigt die "Wirtschaftswoche"-Redaktion.

Gabor Steingart startet eigenes Morning Briefing "in einigen Wochen".

Gabor Steingart sammelt auf seiner Website bereits E-Mail-Adressen für sein eigenes Morning Briefing. Interessenten bekommen die Nachricht: "In einigen Wochen geht es los." Steingart darf seinen spitz-pointierten Morgen-Newsletter nach seinem Ausscheiden beim "Handelsblatt" auch in eigener Eigentümerschaft herausgeben.
gaborsteingart.com/newsletter via twitter.com/SandraStruewing, horizont.net (Background)

Meinung: Gabor Steingart kann zeigen, ob Journalisten ohne Verlag auskommen.

Gabor Steingart könnte einen Präzedenzfall dafür liefern, ob Ein-Personen-Pressemarken auch ohne Verlage auskommen, schreibt Markus Schöberl. Mit 700.000 Newsletter-Abonnenten hat Steingart bereits den Grundstock. Wäre er erfolgreich, wäre das eine Inspiration für viele. Mit journalistischen Experimenten könne sich Steingart mehr verdient machen als mit jedem Verlags-Top-Job.
xing.com/news

Roland Pimpl macht sich Gedanken um Gabor Steingarts Zukunft.

Gabor Steingart kann nun ein eigenes Geschäft aufziehen, schreibt Roland Pimpl – dank einer Vereinbarung dürfe er für den Newsletter trotz Abgangs die Infrastruktur beim "Handelsblatt" nutzen. Ein Führungsjob anderswo hänge davon ab, wo für "ein Kaliber wie Steingart" Platz sei. Pimpl sieht Steingart-Fans bei Gruner + Jahr sowie Springer. Als Berater sei Steingart zwar vorstellbar, dabei könne ihm allerdings die Bühne fehlen.
"Horizont" 8/2018, S. 1 u. 4 (Paid)

Gabor Steingart: Sparpläne sollen Grund für Trennung sein, schreibt Jochen Kalka.

Gabor Steingart: Sparpläne von Verleger Dieter von Holtzbrinck sollen der Grund für den plötzlichen Abgang von Junior-Verleger Gabor Steingart gewesen sein, schreibt Jochen Kalka. Im Vorfeld eines Strategie-Meetings zum Kurs der Handelsblatt Media Group habe sich DvH "völlig überraschend" für eine Konsolidierung ausgesprochen, während Steingart gern weiter expandieren würde. Die Entscheidung, sich zu trennen, sei ebenfalls "völlig überraschend" gekommen.
wuv.de

lexikon2: Gabor Steingart ist "der große Unvollendete der deutschen Medien".

Nachruhm: Gabor Steingart ist "der große Unvollendete der deutschen Medien": "Erst wollte er die Welt retten, dann den 'Spiegel' und schließlich das 'Handelsblatt' – drei unvollendete Missionen". Mit diesem Satz beginnt der aktualisierte Eintrag von Steingart im lexikon2. Markus Trantow und Peter Turi halten darin auch fest: "Steingart bleibt ein Vordenker der Branche, Liebling der Leser und Vorbild für viele."
lexikon2.de

Gabor Steingart hatte beim "Handelsblatt" Hausverbot – aus Versehen.

Gabor Steingart hatte beim "Handelsblatt" am ersten Tag der Trennung Hausverbot, schreibt Bülend Ürük. Verleger Dieter von Holzbrinck habe das Hausverbot aufgehoben, da es offenbar nur "aus Versehen" erfolgte – eine Formulierung in einem Muster-Trennungs-Anschreiben sei ohne entsprechende Korrektur durchgewunken worden. Die Abfindung und der Rückkauf der 5 % an der Handelsblatt Media Group, die Gabor Steingart hält, dürften den Verleger einen zweistelligen Mio-Betrag kosten, schätzt Ürük. In dieser Woche verhandeln die Anwälte miteinander, wie der Übergang erfolgt.
kress.de, turi2.de (Kommentar von Peter Turi)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Gabor Steingart zeigt das neue Handelsblatt-Haus.