Medweth-Vorstand Francis Evans scheidet aus.

Media Group Medweth: Frances Evans, bisher Vorstand und Geschäftsführerin des OZ-Verlages, verlässt das Unternehmen und ist schon im Dezember 2018 aus der Geschäftsführung ausgeschieden, schreibt "New Business". Bozidar Luzanin hat beide Positionen übernommen. Medweth hat in den vergangenen Monaten mehrere Titel verkauft, u.a. "Madame" und "Mädchen", und will sich auf DIY- und Familien-Titel konzentrieren.
new-business.de, turi2.de (Background)

Medweth verkauft "Popcorn" und "Mädchen" an Egmont Ehapa.


Weniger Masse: Verleger Christian Medweth übt sich weiter im Loslassen und verabschiedet sich nun auch von seinen Jugendmagazinen "Popcorn" und "Mädchen". Die Hefte wechseln ins Reich des Entenhausen-Verlags Egmont Ehapa. Medweth lässt sich in der Pressemitteilung von Ehapa mit dem Satz zitieren, dass er sich auf "Special-Interest-Zeitschriften sowie digitale Vertriebswege" konzentrieren will. Er hatte erst im September angekündigt, die Redaktionen von München nach Freiburg unter das Dach von Family Media zu verlegen. Ehapa will die Hefte in die "bestehenden Strukturen integrieren". Darüber, was das für die betroffenen Mitarbeiter konkret bedeutet, laufen laut Verlag derzeit Gespräche. Ehapa sitzt in Berlin.

Damit geht Medweths Flucht aus dem Geschäft mit Publikumszeitschriften weiter: Die früheren Medweth-Marken "Jolie", jolie.de und mädchen.de laufen inzwischen bei Klambt, Bauer verlegt "Madame", "Maxi" und "It‘s Style". "Popcorn" verkauft aktuell laut IVW noch knapp 56.000 Exemplare, 2005 waren es fast 350.000. "Mädchen" verkauft 68.000 Hefte, auch hier waren es um die Jahrtausendwende mal rund 350.000.
per Mail, turi2 – eigene Infos, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Peter Höpfner über 50 Jahre "Lustiges Taschenbuch" – Keine Print-Krise in Entenhausen.

GeraNova Bruckmann übernimmt den Christophorus Verlag von Medweth.

Mediagroup Medweth verkauft ihren Christophorus Verlag an GeraNova Bruckmann. Christophorus ist einer der führenden Buchverlage im Segment der Kreativ-Ratgeber. Die Programmleitung übernimmt Silke Kirsch vom Christian Verlag leitet. Marketing- und Vertriebsleitung verantwortet künftig Carmen Udina, die von dtv kommt. Mit den bisherigen Christopherus-Führungskräften liefen Gespräche, sagt GeraNova Bruckmann.
buchmarkt.de

Medweth verlegt "Mädchen", "Popcorn" und "Inside" von München nach Freiburg.

Media Group Medweth verlegt ihre Magazine "Mädchen", "Popcorn" und "Inside" von München nach Freiburg unter das Dach der Tochter Family Media. Die Redaktionen hat Medweth längst an Agenturen outgesourct. Einen Verkauf schließt Verleger Christian Medweth weiter nicht aus, wenn die Titel "in einer neuen Verlagsheimat größere Zukunftschancen haben", sagt er zu "Clap". Zuletzt hatte Medweth "Madame" an Bauer verkauft.
clap-club.de, turi2.de (Background)

Medweth löst Vision Media auf, Geschäftsführerin Dreyfus geht.

Media Group Medweth löst seine Zeitschriften-Einheit Vision Media auf, schreibt "Clap". Geschäftsführerin Marie-Christine Dreyfus verlässt den Verlag Ende Juli und kehrt in die Schweiz zurück. Medweth hat die Vision-Media-Blätter "Madame" an Bauer und "Jolie" an Klambt verkauft. Die übrig gebliebenen Magazine "Popcorn" und "Mädchen" rücken unter der Leitung von Frances Evans wieder unter das Dach der Mutter Medweth.
clap-club.de

Klambt übernimmt "Jolie", jolie.de und mädchen.de von Medweth.


Umzug nach Hamburg: Klambt schnappt sich "Jolie", die zugehörige Website jolie.de sowie den Internetauftritt mädchen.de von Medweth. Der Printtitel der Jugendzeitschrift "Mädchen" zieht nicht mit um. Die Vermarktung verbleibt bei Gruner + Jahr EMS. Klambt übernimmt lediglich die Marken, aber nicht die Mitarbeiter, schreibt Gregory Lipinski. Medweth werde 25 Mitarbeitern kündigen, auch neun Mitarbeiter, die sich in München um die Vernarktung gekümmert haben, seien betroffen.

Klambt will die monatliche Frauenzeitschrift sowie die Online-Auftritte spätestens im Juni nach Hamburg holen. Die Chefredaktion für den Printtitel übernimmt Klambt-Mitgesellschafterin Ingrid Rose, 42. Die Online-Aktivitäten sowie Social Media Kanäle verantwortet Digital-Chef Kai Kromat, 41.
horizont.net, meedia.de

Aus dem Archiv von turi2.tv: Klatschblatt-König Kai Rose: Sind Sie Vater der Fake News?

Bauer kauft "Madame" von Medweth und zieht "Maxi" und "It‘s Style" nach München.


Bauer kauft Frau: Bauer übernimmt die Zeitschrift "Madame". Das monatliche Luxus-Magazin erscheint seit Januar 2010 bei Medweth. Chefredakteurin Petra Winter und Vize Heike Haag sollen das Magazin auch bei Bauer weiter führen. Bei "Madame" soll es keine Kündigungen im Zusammenhang mit dem Verkauf geben. Bereits seit einiger Zeit ist bekannt, dass Medweth nach einem Käufer für mehrere seiner Publikumszeitschriften sucht. Neben Bauer soll auch Funke am Kauf einiger Titel interessiert sein.

Parallel zum Kauf von "Madame" baut Bauer sein sonstiges Portfolio im Bereich Luxus, Fashion und Beauty um. Die Redaktionen von "Maxi" und "It’s Style", die bis vor kurzem noch "InTouch Style" hieß, ziehen von Hamburg nach München. Nina Maurischat gibt die Chefredaktion von "Maxi" an "Cosmopolitan"-Chefin Anja Delastik ab und bleibt in Hamburg. Den bislang ebenfalls von ihr verantworteten Titel "Myway" will Bauer künftig extern produzieren lassen.
horizont.net, meedia.de, turi2.de (Background)

"W&V": Medweth sucht Käufer für Publikumszeitschriften.

Christian Medweth sucht einen Käufer für mehrere Publikumszeitschriften, schreiben Thomas Nötting und Lisa Priller-Gebhardt. Funke und Bauer seien an einem Kauf interessiert. Zum Verkauf sollen die Magazine "Jolie", "Inside Aktuell", "Popcorn" und "Mädchen" stehen, sie erscheinen bei der Medweth-Tochter Vision Media. Auch die Zeitschrift "Madame" und der Nationalvertrieb BPV seien wohl im Angebot.
wuv.de (Vorab), "Werben & Verkaufen" 46/2017, S. 14-15 (Paid)

Update, 13.11.2017, 15.50 Uhr:
Bozidar Luzanin, Geschäftsführer von BPV, widerspricht in einer Mail an turi2 einer Verkaufabsicht. Es hätte in den vergangenen Jahren "immer wieder Kaufanfragen anderer Nationalvertriebe" gegeben, "die stets dankend abgelehnt wurden" und auch künftig "dankend abgelehnt werden".

Wir graturilieren: Christian Medweth wird 51.


Wir graturilieren: Christian Medweth, Verleger der Media Group Medweth, wird heute 51 Jahre alt. Zur Feier des Tages geht es von Rheinfelden nach München aufs Oktoberfest, wo heute o’zapft wird. Fürs vergangene Jahr im Verlag zieht Medweth eine positive Bilanz: Die Herausforderungen des Marktes haben seine Mitarbeiter zusammengeschweißt und neue Kräfte freigesetzt. Aktuell beobachtet der Verleger, dass Werbekunden wieder über die Stärken von Print sprechen, ohne dabei den Wettbewerb mit der digitalen Welt aufzumachen.

Fürs neue Lebensjahr wünscht Christian Medweth sich, "dass wir nicht nachlassen die Qualität unserer Inhalte zu steigern und die Bedeutung unserer Marken zu stärken". Da muss der private Plan, Klavierunterricht zu nehmen und das Instrument so richtig gut zu beherrschen, wohl noch etwas warten. Gedankliche Geburtstagsglückwünsche sind ihm zwar am liebsten, E-Mails kommen aber auch an.

Frances Evans wechselt von Burda in den Vorstand der Media Group Medweth.

Media Group Medweth wirbt Frances Evans, 48, bei Burda ab. Sie ergänzt den Vorstand der Media Group Medweth und übernimmt als Geschäftsführerin des OZ-Verlages zusammen mit Sandra Linsin die Verantwortung am Standort Rheinfelden. Frances Evans war bei Burda International zuletzt Direktorin für internationales Marketing und Innovation.
mg-medweth.de, new-business.de

Gruner + Jahr integriert Mundpropaganda-Marketing von Medweth in eigene Vermarktung.

Gruner Jahr ems-150Gruner + Jahr macht künftig Mundpropaganda-Marketing für Websites des Medweth-Verlags, darunter jolie.de und mädchen.de. Sogenannte Word-of-Mouth-Aktionen der Seiten werden in das Angebot von markenjury.com integriert. Die Plattform sucht Tester für Produkte, die online ihre Meinung teilen und Freunden ihre Erfahrung weitererzählen.
presseportal.de

Wegen neuem Präsidenten: Gruner + Jahr, Spiegel, Zeit und Medweth wollen offenbar VDZ-Fachverband verlassen.


Fachverband adieu: Vier Verlage wollen wegen Stephan Holthoff-Pförtner aus dem Fachverband Publikumszeitschriften beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger austreten. Das meldet horizont.net. Der Streit um die Nominierung und Wahl Holthoff-Pförtners zum VDZ-Präsidenten droht damit zu eskalieren.

Grund dafür ist vor allem die Art, wie Holthoff-Pförtner zum Nachfolger Hubert Burdas gekürt wurde. Die Hamburger Verlagschefs sowie Medweth kritisierten in einem Brief an das VDZ-Präsidium ausdrücklich "Hinterzimmerbünde". Holthoff-Pförtner selbst hatte sich noch optimistisch dazu geäußert, die Hamburger wieder beruhigen und mit ins Boot holen zu können. Der VDZ teilt in einer Pressemitteilung mit, er "akzeptiere" die Entscheidung der Verlage. Sie würden den Landesverbänden erhalten bleiben.
horizont.net, meedia.de (korrigierte Meldung), turi2.tv (Interview Holthoff-Pförtner), turi2.de (Background), vdz.de (Pressemitteilung)

Korrektur: In einer früheren Meldung hatte turi2.de berichtet, dass die Hamburger Verlage den Verband verlassen wollen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen.

Makerist bekommt Millionen von G+J, Ringier und Medweth.

makerist-150Gruner + Jahr, Ringier und Medweth investieren in die Online-Handarbeitsschule Makerist. Medweths OZ Verlag ist bereits an Bord, G+J und Ringier kommen mit der 5-Mio-Finanzierungsrunde neu als Anteilseigner hinzu. Zugang zu 800 Print-, Digital-, Radio- und Fernsehmarken soll Makerist die nötige Media-Power verschaffen. Makerist bietet u.a. Lernvideos rund ums Selbermachen. Die Investoren hoffen auf zahlungsfreudige Handarbeiter.
presseportal.de

Medweth holt Chefin für internationales Lizenzgeschäft.

Regina-Erak150Medweth holt Regina Erak auf die neugeschaffene Position der Leiterin des internationalen Lizenzvermarktungsgeschäfts. Sie soll für die Medweth-Verlage "das Neukundengeschäft bezüglich internationaler Lizenz- und Content-Vermarktung" verantworten, print und digital. Erak kommt vom britischen Verlagshaus Future Publishing, dort hatte sie 15 Jahre lang eine vergleichbare Position.
per Mail

Medweth vermarktet Digitales selbst, holt Elisabeth Keihl.

elisabeth-keihl150Medweth holt Elisabeth Keihl, 40, als Chief Business Officer in den Vorstand der Digital-Einheit Vision Net. Bisher verantwortet Keihl die Digitalangebote von Medweth, darunter jolie.de, madame.de und mädchen.de, bei Brand Media, dem bisherigen gemeinsamen Vermarkter mit Jalag. Nach dem Medweth-Ausstieg bei Brand Media wechseln die digitalen Angebote zusammen mit Keihl zum 1. Januar in die Eigenvermarktung bei Vision Net. Crossmediale Angebote werden zusammen mit Brand Media vertrieben.
presseportal.de

Jalag und Medweth Group vermarkten gemeinsam.

jahreszeiten verlag-150Jahreszeiten Verlag in Hamburg und Media Group Medweth in Rheinfelden setzen die gemeinsame Vermarktung fort. Der Jalag-Vermarkter BM Brand Media verkauft auch künftig das Werbeinventar von Medweth-Heften wie "Madame" und "Mädchen" und der angeschlossenen Online-Auftritte. Jalag hatte den gemeinsamen Vermarkter im August komplett übernommen.
presseportal.de

Jalag und Medweth schrauben an Brand Media.

Brand Media-150Brand Media steht vor einem Umbau, die beiden Eigner Jahreszeiten Verlag und Medweth bleiben aber voraussichtlich Partner, berichtet Roland Pimpl. Der Zeitschriften-Vermarkter müsse seinen Zuschnitt ändern, weil es mit Mainstream- und Nischen-Titeln unter einem Dach nicht funktioniere. Pimpl nennt vier Szenarien, zum Beispiel könnte Medweth seine Luxus-Titel "Número" und "Fräulein" aus dem Portfolio von Brand Media nehmen und selber vermarkten.
"Horizont" 33/2015, S. 7 (Paid)

Doris Wiedemann leitet neue Digital-Einheit von GeraNova Bruckmann.

GeraNova Bruckmann gründet eine Digital-Einheit und macht Doris Wiedemann, 46, zur Leiterin. Die Gründung erfolgt im Zuge der Übernahme der Vision Net AG, deren Aufsichtsratschefin Wiedemann war. Sie wird auch Teil der Geschäftsführung von GeraNova Bruckmann und soll digitale Geschäftsmodelle für das Münchner Verlagshauses entwickeln.
dnv-online.net, turi2.de (Background)

Anja Delastik, Chefredakteurin von "Cosmo" und "Maxi", verlässt Bauer.

Anja Delastik verlässt Bauer, der Verlag bedauert die "Entscheidung von Anja" in Gestalt von Bauer-Premium-Chef Robert Sandmann. Anja Delastik ist seit Ende 2014 im Verlag, erst als Chefredakteurin der "Cosmopolitan", seit 2018 dazu auch als Chefredakteurin der "Maxi". Nach dem Umbau der "Maxi" verlässt sie nun ihren Posten. Die Nachfolge soll Ende November noch nicht geklärt.
clap-club.de, kress.de, wuv.de, new-business.de, meedia.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Maxi"-Chefin Anja Delastik holt die Generation Y aus der Unentschlossenheit.

Ex-"Burda Style"-Chefin Dagmar Bily wird Chefrekteurin des Strickmagazins "Verena".

OZ-Verlag der Media Group Medweth macht Dagmar Bily, 53, zur Chefredakteurin des Strickmagazins Verena. Ihr Ein-Frau-Redaktionsbüro koordiniert ab Ausgabe 2/2019 Autoren und Produktion des Hochglanzheftes. Bily war bis Mitte 2016 Chefredakteurin von "Burda Style". Sie folgt bei "Verena" auf Anja Busse, die den Verlag "auf eigenen Wunsch" und "im gegenseitigen Einverständnis" verlässt.
kress.de, turi2.de (Background)

"Maxi"-Chefin Anja Delastik holt die Generation Y aus der Unentschlossenheit.



Wir statt Ich: Bauers Frauenmagazin Maxi erscheint heute mit der ersten Ausgabe unter Chefredakteurin Anja Delastik, die zugleich Chefin von "Cosmopolitan" ist. Im Interview mit turi2.tv sagt sie, "Maxi" solle ein "Survival-Guide für die Generation Y" sein, also die 28- bis 38-Jährigen, die "konstant unentschlossen" seien. Auf Altersangaben verzichten Delastik und ihr Team im Heft genauso wie auf eine Bewertung der Entscheidungen ihrer Leserinnen.

Probleme, "Maxi" und "Cosmopolitan" auseinanderzuhalten, sieht Anja Delastik in ihrer Doppelrolle keine. Bei Themenvorschlägen sei immer klar, für welches Blatt sie passen oder nicht. "Sie werden nie das Motto 'Wir' in der 'Cosmo' lesen, auch nicht auf dem Titel – bei 'Maxi' schon'. "Cosmopolitan" sei "sehr viel auf sich selbst bezogener" und egoistischer.

Im Zuge von Umstrukturierungen hat Bauer die "Maxi"-Redaktion von Hamburg nach München verlegt. Nur eine Mitarbeiterin ist mitgekommen, auch die bisherige Chefredakteurin Nina Maurischat blieb in Hamburg und verantwortet inzwischen u.a. Bauers "Wohnidee".
turi2.tv (3-Min-Video bei YouTube), turi2.de (Background)

Jalag will keine weiteren Titel verkaufen.

Jahreszeiten-Verlag hat fertig konsolidiert und will keine weiteren Zeitschriftenmarken verkaufen, sagt Geschäftsführer Peter Rensmann im Interview mit Gregory Lipinski. Seine Kollegin Helma Spieker (Foto) verrät, der Verlag habe 2017 im Anzeigenmarkt rund 10 % eingebüßt. Anders als der einstige Partner Medweth wolle Jalag die Vermarktung "nicht in fremde Hände geben", so Spieker.
meedia.de

Heike Haag verlässt "Madame", Kerstin Holzer folgt als Vize-Chefredakteurin.

Madame verliert ihre Vize-Chefredakteurin Heike Haag nach 17 Jahren, berichtet kress.de. Haag ziehe "aus persönlichen Gründen" zurück nach Hamburg. Kerstin Holzer, 50, folgt beim Bauer-Blatt als Vize-Chefredakteurin nach. Sie hat als freie Journalistin u.a. für "Madame" und die "Süddeutsche Zeitung" gearbeitet.
kress.de, turi2.de (Bauer kauft "Madame")

Aus dem Archiv von turi2.tv: Jörg Hausendorf, Konzerngeschäftsleiter der Bauer Media Group, öffnet sein Kosmetik-Schränkchen.

Nationalvertrieb BPV widerspricht Verkaufs-Gerüchten.

Nationalvertrieb BPV steht nicht zum Verkauf, betont dessen Geschäftsführer Bozidar Luzanin und widerspricht damit einer Darstellung von "Werben & Verkaufen", die auch turi2.de aufgegriffen hat. Darstellungen, wonach es Verkaufsabsichten gebe, bezeichnet er als "gezielte Fehlinformation" und vermutet "geschäftsschädigendes Interesse". BPV behalte sich rechtliche Schritte gegen die Quelle der Aussagen vor.
per Mail, turi2.de (Background)

lexikon2: Stephan Scherzer.


Stephan Scherzer ist als Hauptgeschäftsführer des VDZ qua Amt der Cheflobbyist der deutschen Zeitschriften-Branche. Seit dem großen Krach um die Nachfolge des langjährigen Präsidenten Hubert Burda 2016 kämpft Scherzer um das Standing des geschrumpften Verbandes. Zur Jahrestagung des VDZ in Berlin, die heute beginnt, bedenkt turi2 ihn mit einem Eintrag ins lexikon2. Weiterlesen …

Meedia: Julia Jäkel kandidiert nicht für die VDZ-Präsidentschaft.

VDZ: G+J-Chefin Julia Jäkel will nicht Präsidentin des Verlegerverbandes VDZ werden, meldet Meedia. Auch eine Rückkehr von Gruner + Jahr in den Arbeitskreis Publikumszeitschriften der Verlegerlobby sei demnach unwahrscheinlich. Meedia-Chef Georg Altrogge und Autor Gregory Lipinski zitieren Verlagssprecher Frank Thomsen mit den Worten: "Frau Jäkel steht doch gar nicht zur Wahl." G+J, Spiegel-Verlag, Zeitverlag und Medweth hatten sich Ende 2016 im Streit um die Wahl von Funke-Mitverleger Stephan Holthoff-Pförtner aus dem wichtigen VDZ-Arbeitskreis zurückgezogen. Als weiterer Kandidat werde Burda-Chef Paul-Bernhard Kallen gehandelt. "Clap"-Herausgeber Peter "Bulo" Böhling bewirbt sich offensiv für den Posten.
meedia.de

VDZ-Präsident Stephan Holthoff-Pförtner tritt zurück – geht in die Politik.


Kurzes Gastspiel: Stephan Holthoff-Pförtner, seit nicht mal einem Jahr Präsident des Zeitschriften-Verlegerverbandes VDZ, tritt von seinem Amt zurück und geht in die Politik. Der Funke-Miteigentümer wird in der schwarz-gelben Landesregierung von Nordrhein-Westfalen Minister für Europa und Medien. Damit nimmt ein Verlegerpräsident seinen Hut, dessen Wahl den mächtigen Verband seit Ende 2016 spaltet. Gruner + Jahr, Spiegel, Medweth und Zeit kritisieren das Procedere der Wahl und haben sich sich aus dem Verband weitgehend zurückgezogen.

Der VDZ muss nun einen neuen Präsidenten finden. Die richtige Person könnte dafür sorgen, dass die Rebellen um Gruner + Jahr zurückkehren. Offiziell ausgetreten sind die Abtrünnigen noch nicht. Georg Altrogge glaubt, dass Funke-Chef Manfred Braun das politische Netzwerk fehlt und hält Burda-CEO Paul-Bernhard Kallen für einen geeigneten Kandidaten. Als "interessante Variante" bezeichnet er Julia Jäkel.
horizont.net, meedia.de, meedia.de (Altrogge) turi2.tv (5-Min-Interview mit Holthoff-Pförtner)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Video-Interview zum Antritt von Stephan Holthoff-Pförtner als VDZ-Präsident. (November 2016)

Zitat: Julia Jäkel respektiert Facebooks Leistung – und sieht seine Mechanismen kritisch.

"Facebook hat Großes geschaffen, aber lasst uns nicht so tun, als sei Facebook eine neutrale Plattform."

Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel lädt Facebook in Berlin zum Journalismusdialog – weil Facebook die Art verändere, wie wir uns unterhalten. Die VDZ-Abtrünnigen G+J, "Zeit", "Spiegel" und Medweth empfangen gemeinsam.
turi2 vor Ort in Berlin

Schlichtungsversuch: Stephan Holthoff-Pförtner will abtrünnige VDZ-Verlage zur Rückkehr bewegen.

Der Phoenix fliegt!
Baby come back: Stephan Holthoff-Pförtner, Funke-Miteigner und neuer Präsident des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger, will die abtrünnigen Hamburger Verlage um Gruner + Jahr offenbar zur Rückkehr bewegen. Am Freitag trifft er sich mit Gruner + Jahr-Chefin Julia Jäkel zu einem Schlichtungsgespräch.

Der Erfolg des Treffens ist ungewiss – Jäkel und die Verlagschefs von Zeit, Spiegel und Medweth fühlten sich von der Nominierung Holthoff-Pförtners überrumpelt, klagten über "Hinterzimmer-Bünde" und traten schließlich aus dem Fachverband Publikumszeitschriften aus. Die Hamburger überlegen, einen eigenen Interessenverband zu gründen.
meedia.de, turi2.de (Background)

IDG-Chef York von Heimburg kritisiert VDZ-Austritte – und den Verband.

york-von-heimburg-150VDZ: York von Heimburg, Chef des Tech-Verlags IDG und im Vorstand Publikumszeitschriften des VDZ, hat kein Verständnis für den Rückzug der Hamburger Verlage um Gruner + Jahr aus dem Verlegerverband. Statt davonzulaufen, hätte er sich interne Diskussionen gewünscht, sagt er im Interview mit Horizont.net. Auch von Heimburg kritisiert die Art und Weise, wie Stephan Holthoff-Pförtner zum VDZ-Chef aufgestiegen ist.
horizont.net, turi2.de (VDZ-Austritt), turi2.de (Holthoff Pförtner)

Jalag sucht die Nähe zu VDZ-abtrünnigen Verlagen.

Jalag Jahreszeiten Verlag 150Jahreszeiten-Verlag könnte sich der lockeren Verbindung der VDZ-abtrünningen Verlage Gruner + Jahr, "Spiegel", "Zeit" und Medweth anschließen, schreibt Kai-Hinrich Renner. Die vier Verlage verlassen aus Protest den Fachverband Publikumszeitschriften. Auch Jalag sei unzufrieden mit dem Prozedere, wie Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner zum VDZ-Präsidenten auserkoren wurde. Zwar bleibe der Verlag regional und im Fachverband VDZ-Mitglied, will aber auch "außerhalb des Verbandes" Gattungsmarketing für Print betreiben, sagt Geschäftsführer Peter Rensmann.
handelsblatt.com, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv: