Wie Newsrooms in Unternehmen funktionieren – ein Erklär-Video mit Christoph Moss.


Wenn Marken Medien werden: Immer mehr Unternehmen entdecken das Prinzip Redaktion – und richten in ihrer Kommunikation einen Newsroom ein. turi2.tv lässt Christoph Moss in einem Video-Tutorial erklären, wie dieser Wandel gelingt. Der Journalist und Medien-Professor berät Kommunikatoren in Kursen an der Handelsblatt Akademie. Moss sagt: Newsrooms brauchen Geduld, Planung – und unbedingten Willen.

Laut Moss ist der Wandel der Unternehmenskommunikation schlichte Notwendigkeit, weil Menschen Medien immer weniger klassisch nutzen: "Wir müssen in Inhalten denken, in Themen denken und die beste Organisationsform dafür ist der Newsroom", sagt Moss, dessen Newsroom-Agentur Mediamoss schon mit dutzenden Kunden gearbeitet hat. Sein Tipp für Kommunikationschefs: Mitarbeiter sollten vom ersten Augenblick an den Newsroom mit entwickeln, statt ihnen ein Modell "überzustülpen".
turi2.tv (4-Min-Video)

"New Business": Highlight Entertainment plant den Einstieg bei Hager Moss Film.

Highlight Entertainment um den Schweizer Großaktionär Bernhard Burgener plant offenbar den Einstieg bei der Münchner Produktionsfirma Hager Moss Film, berichtet "New Business". Highlight Entertainment habe am 11. Juni einen entsprechenden Antrag beim Kartellamt eingereicht. Hager Moss Film ist vor allem für die Werbespots aus den Redaktionskonferenzen des Focus bekannt.
"New Business" 26/2018, S. 32 (Paid)

"stern"-Reporter Gerd Heidemann war Mossad-Informant.

Gerd Heidemann, "stern"-Reporter, der 1983 die gefälschten Hitler-Tagebücher eingekauft hat, war ab 1979 Informant des israelischen Geheimdienstes Mossad, schreibt die "Zeit". Mit dem Decknamen "Zaluza" erhofften sich die Israelis von Heidemanns Recherchen in Südamerika Informationen über den Aufenthaltsort des NS-Arztes Josef Mengele. Gerd Heidemann bestätigt den Kontakt zum Mossad, sagt aber: "Ich war nicht deren Agent, ich wollte im Gegenteil Informationen von denen." Erkenntnisse über Mengeles Aufenthaltsort brachten die Recherchen nicht.
"Zeit" 37/2017, S. 14

"Süddeutsche Zeitung": Kanzlei Mossack Fonseca schließt ihr Hauptquartier.

Panama Papers: Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca schließt ihr Hauptquartier in Panama-Stadt, vielleicht schon am kommenden Montag, schreibt die "Süddeutsche Zeitung". Das größte Problem der Kanzlei sei, dass der Umsatz rapide eingebrochen sei. Sie hat schon zahlreiche Filialen rund um die Welt abgewickelt. Die Besitzer Ramon Fonseca und Jürgen Mossack wollen nun offenbar ein Buch über die Panama Papers schreiben.
sueddeutsche.de

Mossack Fonseca überlebt Enthüllungen der Panama Papers wohl nicht.

Panama Papers: Die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca erholt sich nicht mehr von den Enthüllungen, prognostizieren Frederik Obermaier und Bastian Obermayer. Jürgen Mossack und Ramón Fonseca sitzen seit Mitte Februar in Untersuchungshaft, die interne Privatbank Mossfon Asset Management SA ist abgewickelt, die Firma entlässt zahlreiche Mitarbeiter und schließt Büros. Nach Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" hat die Kanzlei versucht, ihre Geschäfte unter anderem Namen laufen zu lassen. Auf Nachfragen reagiert das Unternehmen nicht. In weltweit 80 Ländern laufen Ermittlungen im Zusammenhang mit den Panama Papers, gegen Mossack Fonseca allein in Panama sechs verschiedene Verfahren.
sueddeutsche.de

Analyse: Radiosender durchbricht IS-Informationsblockade in Mossul.

Irak Flagge 150Irak: Ein Radiosender aus Kurdistan hilft Menschen im umkämpften Mossul, an unabhängige Informationen zu gelangen, beobachtet Inga Rogg. Der Sender Al Ghad nutzt mehrere Frequenzen, um Störsender der Terror-Miliz IS zu durchbrechen. Ein Professor in islamischer Theologie seziert auf Al Ghad die IS-Ideologie, ein Experte informiert die Zuhörer, wie sie aus Kräutern Medizin herstellen können. Vor knapp zwei Jahren gründete ein in den USA ausgebildeter 28-jähriger Informatiker aus Mossul den Sender.
taz.de

Anzeige: FAZ Woche 43/2016: Schlacht um die Freiheit: In Mossul entscheidet sich, ob der „Islamische Staat“ überlebt – und wie sicher Europa ist.

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Jetzt am Kiosk: F.A.Z. Woche, Nr. 43.
Schlacht um die Freiheit: Der „IS“ ist wegen seiner Versprechen so attraktiv für junge Muslime. Wird er schwächer, wird Europa sicherer.
Transrapid: Dem einstigen Aushängeschild der deutschen Wirtschaft droht die Schrottpresse.
Zauber am Computer: Pixar bricht einen Filmrekord nach dem nächsten. Ein Treffen mit den drei wichtigsten Männern des Konzerns.
www.fazwoche.de

Abstruse Theorie: Gutjahr steht dem Mossad nahe.

Richard Gutjahr-150Kopp-Verlag bringt Journalist Richard Gutjahr mit dem israelischen Geheimdienst Mossad in Verbindung. Nur so kann sich Autor Gerhard Wisnewski in seiner abstrusen Theorie Gutjahrs Präsenz sowohl beim Anschlag in Nizza, als auch beim Amoklauf in München erklären. Zudem sei Gutjahrs Ehefrau Israelin. Die Tatsache, dass der Journalist nahe Nizza lebt und für den BR in München arbeitet, fällt als Erklärung aus.
meedia.de, info.kopp-verlag.de

turi2 Termin-Tipp: Podcast, Buchmesse, Ada Lovelace.


turi2 Termin-Tipp: Seminare, Konferenzen, Festivals – die turi2-Redaktion durchforstet jedes Jahr hunderte von Terminen für Medien- und Markenmacher. Unsere Termin-Tipps der Woche gibt es ab sofort jeden Montag. Alle Branchen-Termine finden Sie weiterhin unter turi2.de/termine.

9. Oktober: SZV-Seminar "Audio, Podcast & Co."
Veranstalter: Südwestdeutscher Zeitschriftenverleger-Verband e.V.
Stuttgart
szv.de

10. bis 14. Oktober: Frankfurter Buchmesse
Veranstalter: Frankfurter Buchmesse GmbH
Frankfurt
buchmesse.de

11. bis 12. Oktober: Ada Lovelace Festival
Veranstalter: Handelsblatt Media Group
Berlin
wiwo.konferenz.de

– Rückblick: turi2 vor Ort –


Wenn Marken Medien werden: Immer mehr Unternehmen richten in ihrer Kommunikation Newsrooms ein. turi2 besucht die Handelsblatt Akademie und lässt sich im Video von Christoph Moss erklären, wie Unternehmen lernen, in Inhalten zu denken.
turi2.tv (4-Min-Video)

Kanzlei im Zentrum der Panama Papers macht dicht.

Mossack Fonseca, die Anwaltskanzlei im Zentrum der Panama Papers, stellt ihre Geschäfte ein – wegen "Imageschaden" durch eine "Medienkampagne". Anfang 2016 hatte ein Journalisten-Konsortium über die Kunden der Kanzlei und ihre rund 200.000 Briefkastenfirmen berichtet. Nach eigenen Angaben hatte Mossack Fonseca zuvor in 40 Ländern insgesamt rund 600 Mitarbeiter.
spiegel.de

Anzeige: TV-Tipp von TV Spielfilm am 07.12.2017 "Top of the Lake – China Girl".

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TV Spielfilm App-Logo_Dez. 2015 150TV-Tipp von TV Spielfilm: Die erste Staffel war ein abgründiges Porträt einer von Gewalt geprägten Dorfgemeinschaft in Neuseeland. In den neuen Folgen kehrt Polizistin Robin (Elisabeth Moss) nach Sydney zurück. Wieder entwickelt die Story einen Sog tief hinab ins Dunkel.
"Top of the Lake – China Girl", Arte, 20.15 Uhr
Unser Tipp: Testen Sie die Streaming-App, die Ihr TV-Programm mobil macht: live.tvspielfilm.de

Minenexplosition tötet drei Journalisten im Irak.

Irak: Bei einer Minenexplosion in der Stadt Mosul sind drei Journalisten ums Leben gekommen, ein weiterer wurde verletzt. Die französisch-schweizerische Journalistin Véronique Robert, 54, konnte in Bagdad noch operiert und in ein Krankenhaus in Paris gebracht werden, wo sie ihren Verletzungen erlegen ist. Ihr französischer Kameramann Stephan Villeneuve und der kurdische Reporter Bachtijar Addad starben infolge der Explosion. Die Journalisten hatten für eine TV-Reportage irakische Spezialkräfte begleitet.
tagesanzeiger.ch, augsburger-allgemeine.de, theguardian.com, francetvinfo.fr (51-Sek-Video auf Französisch)


Hommages aux trois journalistes tués en Irak

Video-Tipp: Hillary Clinton spricht bei der Code Conference über ihre Wahlniederlage.

Video-Tipp: Hillary Clinton tritt zum Wahlkampf-Nachklapp auf der Code Conference an. Im Interview mit Kara Swisher und Walt Mossberg macht sie Fake News und deren exponentielle Verbreitung bei Twitter und Facebook für Trumps Wahlerfolg mitverantwortlich. Schuld an ihrer Niederlage hätten auch die Ermittlungen des FBI gegen sie. Bis dahin habe sie in den Umfragen klar geführt.
youtube.com (77-Min-Video) via meedia.de

Meinung: Facebook kommuniziert professioneller, nimmt Journalisten ernster als zuvor.

Facebook fb-logo-neuFacebook hat sich seit Beginn der Fake-News-Debatte von einem verschlossenen PR-Mauerblümchen zu einem ernsthaften und professionellen Dialogpartner für fragende Journalisten entwickelt, beobachtet Craig Silverman. Gründer Mark Zuckerberg schreibt lange Essays, Feed-Chef Mosseri zeigt beim Journalismus-Festival in Perugia öffentlich Features, die noch in der Testphase stecken. Journalistik-Professor Jeff Jarvis sieht darin eine Reaktion auf die Kommunikationsarbeit bei Google.
buzzfeed.com

Facebook: Wir wollen nicht die Wahrheit von Posts beurteilen.

Adam MosseriFacebook will im Kampf gegen Fake News nicht selbst über den Wahrheitsgehalt von Nachrichten entscheiden, sagt Adam Mosseri, Facebooks Vize-Präsident für den Newsfeed. Das soziale Netzwerk könne nicht für fast zwei Mrd Menschen beurteilen, was wahr ist. Es sei nicht Facebooks Aufgabe, die wichtigen Informationen des Tages zu bestimmen. Jedoch arbeite der US-Konzern an besseren Instrumenten, um Fake News und andere Probleme wie Volksverhetzung zu bekämpfen. Für Maschinen seien Volksverhetzung und Online-Mobbing aber schwer zu erkennen.
"Spiegel" 14/2017, S. 12-21 (Paid), epochtimes.de

Meedia: "Bild" wird erster deutscher Snapchat-Discover-Partner.

Bild bereitet als erster deutscher Medien-Partner einen eigenen Discover-Kanal bei Snapchat vor, schreibt Marvin Schade. Bunte und Focus Online dagegen seien als Discover-Partner vorerst abgesprungen. Einen Start-Termin gebe es bei "Bild" noch nicht. Springer will die Information weder bestätigen, noch dementieren. Vorletzte Woche hatten Paul Ronzheimer und Claas Weinmann bereits mit einer Live Story aus Mossul berichtet.
meedia.de, turi2.de (Background)

"Bild" testet mit Paul Ronzheimer Snapchat Discover.

Bild experimentiert als erstes deutsches Medium mit Snapchat Discover. Reporter Paul Ronzheimer und sein Kollege Claas Weinmann berichten mit Fotos und Videos in einer Live Story aus der zerstörten irakischen Stadt Mossul. "Bild" ist von sich aus auf Snapchat zugegangen, um die Live Story zu realisieren und verzichtet dabei auf Markenpräsenz mit "Bild"-Logo.
meedia.de

– Bild des Tages –

APTOPIX Mideast Iraq Mosul
Friseur geht immer: Ein aus Mossul geflüchteter Zivilist lässt sich in einem Camp südlich der irakischen Stadt Mossul die Haare schneiden. Eine breite Koalition aus irakischer Armee, kurdischen Einheiten und Spezialkräften unter anderem aus den USA, Frankreich und Großbritannien versucht derzeit, die Stadt mit knapp 3 Mio Einwohnern vom sogenannten Islamischen Staat zu erobern. (Foto: Maya Alleruzzo / AP Photo / Picture Alliance)

Mosack Fonseca schließt Büros in drei Steueroasen.

Panama Papers Logo 150Panama Papers: Die umstrittene Kanzlei Mossack Fonseca schließt nach 20 Jahren ihre Büros in den Steueroasen Jersey, Isle of Man und Gibraltar. Als Grund nennt die Kanzlei, die durch Recherchen der "Süddeutschen Zeitung" und anderer Medien unter Druck geraten ist, eine "Strategie zur Konsolidierung des Büro-Netzwerkes".
theguardian.com via augsburger-allgemeine.de

Meinung: Journalistenschulen müssen sich als digitale Innovationslabore begreifen.

Stephan Weichert, Medienwissenschaftler-150Journalistenausbildung kommt "zu oft reaktionär daher und hechelt den digitalen Innovationen hinterher", finden Journalistik-Professor Stephan Weichert und Daniel Moßbrucker. Es reiche nicht mehr, die klassischen Standards und Grundsätze des Journalismus als objektiv gegeben zu vermitteln. Stattdessen sollten digitale Innovationslabore entstehen.
vocer.org

Lese-Tipp: Panama Papers enthalten Hinweise auf verschollene Kunstwerke.

Panama Papers Logo 150Lese-Tipp: Die Panama Papers offenbaren nicht nur Schwarzgeld und Geheimgeschäfte, sondern enthalten auch Hinweise auf verschollene Kunstwerke. Briefkastenfirmen verschleiern selbst bei öffentlichen Kunstauktionen oft Käufer und Verkäufer. Die "SZ am Wochenende" rekonstruiert die Suche nach dem Gemälde Sitzender Mann des italienischen Künstlers Amedeo Clemente Modigliani.
"SZ am Wochenende", S. 11-13 (Paid)

Panama-Anwälte wehren sich gegen "SZ"-Vorwürfe.

mossack fonseca 150Mossack Fonseca, Anwaltskanzlei aus den Panama Papers, will sich vom Vorwurf, kriminelle Machenschaften zu fördern, reinwaschen und bläst zum Gegenangriff auf die Veröffentlichungen der "Süddeutschen Zeitung". Die Kanzlei sei noch nie beschuldigt oder angeklagt worden. Zudem behaupten die Anwälte in einem Online-Dossier, dass Panama keine Steueroase, sondern "streng reguliert" sei und "internationalen Regeln" folge.
spiegel.de, meedia.de, mossfon.com (Stellungnahme)

Bild des Tages: Haus der tausend Briefkästen.

Panamanian law firm Mossack Fonseca
Schwarzgeld in grüner Umgebung: Im Edificio Arango Orillac im Südwesten der Hauptstadt Panama City sitzt in einem verspiegelten Bürogebäude die Anwaltskanzlei Mossack Fonseca. In grüner Umgebung wurden hier zigtausend Briefkastenfirmen gegründet und verwaltet. Ein Wachmann wartet am Eingang auf einem Drehstuhl, damit niemand reinkommt, der nicht rein soll. Seitdem rund 100 Medien gestern Abend die Panama Papers veröffentlicht haben, dürfte die Zahl unerwünschter Besucher gestiegen sein.
(Foto: EPA/Alejandro Bolivar/Picture Alliance)

"Süddeutsche Zeitung" enthüllt internationales Geldwäsche-Netzwerk.

PanamaPapers-600
Oh, wie schön ist war Panama: Die "Süddeutsche Zeitung" legt die größte investigative Recherche aller Zeiten vor. Zusammen mit NDR, WDR und dem International Consortium for Investigative Journalists veröffentlichen die Münchner in der bisher größten grenzübergreifenden Kooperation von Medienhäusern ihre investigative Recherche Panama Papers über Offshore-Konten der panamaischen Kanzlei Mossack Fonseca. In den geleakten Akten des Unternehmens finden sich die Namen von zwölf aktiven oder ehemaligen Staatsoberhäuptern – darunter der isländische und der pakistanische Premierminister. Auf der Liste stehen 128 weitere Politiker und Fifa-Funktionäre. Auch 15 deutsche Banken oder ihre Töchter sind wohl in die Geschäfte verwickelt. "SZ", NDR, WDR und ICIJ werfen den Betroffenen "Sanktionsbrüche, Steuerhinterziehung und Geldwäsche" vor.

Der Leak umfasst 11,5 Mio E-Mails, Urkunden, Kontoauszüge und Passkopien in der Größe von 2,6 Terabyte und übertrifft damit rein mengenmäßig die NSA-Enthüllung von Edward Snowden. Der Datensatz ist der "Süddeutschen Zeitung" im Laufe des vergangenen Jahres von einer anonymen Quelle zugespielt worden. An der Recherche waren 400 Journalisten aus mehr als 100 Medienunternehmen in rund 80 Ländern beteiligt. Zu den ausländischen Partnern gehören u.a. der "Guardian", die BBC, der ORF und "Le Monde". (Foto: Screenshot, Montage: turi2)
panamapapers.sueddeutsche.de, theguardian.com, presseportal.de, presseportal.de, ndr.de

"P.M."-Gründer Peter Moosleitner ist tot.

Gerhard Peter Moosleitner / Foto 2003 - -
2003, als dieses Foto entstand, war Peter Moosleitner bereits im Ruhestand. (Archivbild: picture-alliance / akg-images / Michael Zapf)

Wissen für alle: Peter Moosleitner, Gründer des populärwissenschaftlichen Magazins P.M., ist am Mittwoch im Alter von 82 Jahren gestorben. Gerhard Dietrich Marie Moosleitner, so sein richtiger Name, brachte im Oktober 1978 die erste Ausgabe von "P.M. – Peter Moosleitners interessantes Magazin" an den Kiosk. Seit 1998 war Moosleitner im Ruhestand. Seinen Nachfolger als Chefredakteur bei "P.M.", Hans-Hermann Sprado, der im Sommer 2014 starb, hat Moosleitner überlebt.

Heute führt Florian Gless, 47, das Wissensmagazin von Gruner + Jahr, das mit mehr als einem Dutzend Ablegern sowie Lizenz-Ausgaben im Ausland erscheint. Mossleitners Idee war es, "eine Bravo für intelligente Jugendliche" zu machen, sagte seine Frau Helga anlässlich seines 80. Geburtstages dem "Münchner Merkur". Gruner + Jahr trauert in einer Stellungnahme um einen "wunderbaren Menschen und großen Blattmacher".
spiegel.de, derstandard.at, merkur.de (Background zum 80.)

ARD-Journalist überwacht sich selbst.

DanielMoßbrucker150Daniel Moßbrucker hat sich bei einer ARD-Recherche selbst getrackt und dabei fast 40 Millionen Metadaten angesammelt. Im aktuellen "Journalist" berichtet Moßbrucker, diese Daten hätten seinen geheimen Kontakt verraten, wären sie in falsche Hände geraten. Sein Resümee: Die Vorratsdatenspeicherung hebelt den Informantenschutz aus.
journalist.de, Blendle.de (Paid)

Vorratsdatenspeicherung gefährdet Informantenschutz.

Vorratsdaten 150Vorratsdatenspeicherung würde das Ende des Informantenschutzes bedeuten, glaubt Daniel Moßbrucker. Der Journalist lies sich für einen ARD-Beitrag 40 Tage lang freiwillig überwachen. Auch ohne den Inhalt seiner Kommunikation zu kennen, ließen sich allein durch die Verbindungsdaten Rückschlüsse auf einen hypothetischen Informanten ziehen.
sueddeutsche.de

Tech-Medien stehen vor einer Boom-Phase.

  Doller Drive in Digitalien, gleich dreifach: US-Technik-Medien sind auf Wachstums- oder Comeback-Kurs und vermelden drei positive Nachrichten auf einen Schlag.   1. Vox Media übernimmt Recode, die Seite der "Wall Street Journal"-Veteranen Walt Mossberg und Kara Swisher. Beide Gründer bleiben an Bord, der Digital-Verlag Vox soll ihnen… Weiterlesen …