Abgeordnetenwatch rekonstruiert Parteispenden von Verlagen seit den 1980ern.

Parteispenden von Verlagen waren in den 1980ern und 1990ern nicht unüblich, schreibt Martin Reyher. Aus den Rechenschaftsberichten der Bundestagsparteien hat er rekonstruiert, von welchen Verlagen Geld floss und damit selbst bei manchen Verlagen Verwunderung hervorgerufen. Der "Spiegel" etwa schenkte allen Parteien 1986 bzw. 1987 eine Freianzeige für knapp 64.000 DM, Burda spendete der CDU bis 2000 Geld, 2005 dann der FDP. Bertelsmann bedachte 2009 zuletzt alle Parteien mit Beträgen zwischen 25.000 und 65.000 Euro, Funke spendete den Lokalverbänden der CDU noch 2014 insgesamt 15.000 Euro. Mit dem Internet kam die Transparenz, wodurch die Parteispenden deutlich zurückgingen.
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