Miriam Meckel will mit "Ada" ein Wirtschaftswunder schaffen.


Eine Zeitschrift als Lehrbuch: Miriam Meckel, Herausgeberin der "Wirtschaftswoche", will mit ihrer neuen Zeitschrift Ada mehr als nur Auflage am Kiosk machen. Im Video-Interview von turi2.tv erklärt sie die Ada-Strategie als Plattform, bestehend aus Veranstaltungen, Newsletter, Podcasts – und der Zeitschrift über digitale Weiterbildung. Ein Magazin über Digital-Themen zu drucken, ist für die Herausgeberin nicht abwegig: "In einem Moment, wo es kompliziert wird, muss man nicht nur lesen und verarbeiten, man muss auch begreifen", sagt Meckel und meint das ganz wörtlich. Eine Zeitschrift liefere, weil man sie anfassen könne, eine zusätzliche Dimension des Verstehens.

Inhaltlich versucht das Heft zu fassen, was kaum zu fassen ist: Künstliche Intelligenz, Blockchain, gefakete Realität und die Frage "Wie viel Roboter verträgt der Mensch" – ein insgesamt optimistischer, aber kritischer Rundumschlag, der künftig alle drei Monate am Kiosk liegen soll. Geld verdienen soll "Ada" nicht nur durch Verkäufe und Anzeigen. Geschäftsführer Frank Dopheide will mit dem Projekt für die Handelsblatt Media Group ein Stückchen aus dem 34 Mrd Euro großen Kuchen der beruflichen Weiterbildung schneiden, erklärt er im Gespräch.
turi2.tv (4-Min-Video bei YouTube)

Aus dem Archiv von turi2.tv: Miriam Meckel hackt ihr Hirn – der komplette Talk mit Peter Turi.