ARD, ZDF, Deutschlandradio müssen sich auf deutlich weniger Text im Netz einstellen.

ARD, ZDF und Deutschlandradio müssen sich auf einen "deutlichen Rückbau" von Texten in ihren Online-Angeboten einstellen, schreibt Claudia Tieschky. Der Entwurf des Telemedienauftrags sieht vor, dass Texte nur erlaubt sind, wenn sie auf Materialien und Quellen zu Sendungen beruhen. Momentan reicht ein Sendungsbezug.

Der NDR will den seit Jahren währenden Streit um die "Tagesschau"-App indes vor das Bundesverfassungsgericht bringen. Hier geht es um die Frage, in welcher Form das Angebot zu "presseähnlich" ist und damit Verlagen Konkurrenz macht. Donnerstag treffen sich die Ministerpräsidenten, um den Telemedienauftrag neu zu definieren.
sueddeutsche.de

Ein Gedanke zu „ARD, ZDF, Deutschlandradio müssen sich auf deutlich weniger Text im Netz einstellen.

  1. wolfgang

    Das würde heissen, dass es in wenigen Jahren überhaupt keine regionalen Informationen mehr gibt. Die Regionalzeitungen werden kaum überleben, nicht jede regionale Geschichte kann aber gleich als Radio- oder TV-Beitrag umgesetzt werden. Eine weitere schlechte News für die Grundversorgung mit Informationen ausserhalb der Metropolen.

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