Auch RBB und MDR drohen Verleger-Klagen, schreibt Ulrike Simon.


Sende(r)pause im Internet: Die Verleger aus Berlin und Ostdeutschland planen juristische Schritte gegen die Online-Angebote von RBB und MDR, erfährt Ulrike Simon. Wie in Bremen und im bundesweiten Streit um die Tagesschau-App geht es um die Frage, ob die öffentlich-rechtlichen Angebot zu "presseähnlich" sind. Um das zu prüfen, lädt sich der Verleger-Verband VZBO in seinen Expeditionen ins öffentlich-rechtliche Netz bis zu 7.000 Internetseiten herunter.

Simon fürchtet, der ewige Kampf zwischen Verlegern und ARD-ZDF-Gremien verfolge sie bis in die Rente. In vielen Bundesländern aber sehen die Verleger das regionale Angebot der Sender entspannt: SWR, NDR und BR drohen wohl kein Ungemach. Beim RBB will die Online-Redaktion jedoch schon vor den Gerichten handeln und rbb24 umbauen, schreibt Simon. Bis dahin könnten sich die Verleger aber auch schon das Internet heruntergeladen und ausgedruckt haben.
rnd-news.de, turi2.de (Bremen), turi2.de (Tagesschau-App)1 Kommentar

Ein Gedanke zu „Auch RBB und MDR drohen Verleger-Klagen, schreibt Ulrike Simon.

  1. Peter

    … nach nicht fruchtendem Depublizieren von öffentlich-rechtlichen Inhalten, versuchen die Verleger nun erneut webspezifischen Qualitätsjournalismus zu verhindern, in der Hoffnung die Nutzer in Ihre Angebot zu Zwingen. Wo bleibt die Solidarität der Rundfunkräte? eigentlich doch die Vertreter der gesellschaftlich relevanten Gruppen…. leider nein… politische Interessenvertreter… Lieber sollen jetzt wieder Gerichte entscheiden… alles arm.

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