"Bild": Ullrich Fichtner und Matthias Geyer lassen ihre neuen Verträge beim "Spiegel" vorerst ruhen.


Spiegelbild: Der Fall Relotius hat für den "Spiegel" weitere personelle Konsequenzen: Ullrich Fichtner, künftiger Co-Chefredakteur, und Matthias Geyer, designierter Blattmacher, treten ihre neuen Jobs zu Jahresbeginn vorerst nicht an. Der künftige Chefredakteur Steffen Klusmann habe dies in einem Schreiben an die Mitarbeiter mitgeteilt. Die Verträge würden ausgesetzt, bis der Fall Relotius "abschließend untersucht" ist.

Fichtner und Geyer hätten Klusmann angeboten "ihre Posten zur Verfügung zu stellen" – Klusmann müsse jedoch sicherstellen, dass der "Spiegel" arbeitsfähig bleibe. Es sei zwar jeder austauschbar, "nur mancher eben schwerer". Intern hatte es beim "Spiegel" im Fall Relotius deutliche Kritik an Ullrich Fichtner und Matthias Geyer gegeben. Fichtner, damals Leiter des Gesellschaftsressorts, hat Relotius 2014 zum "Spiegel" geholt und gefördert.
bild.de, turi2.de (Background)

Aus dem Archiv von turi2.tv: "Wir müssen uns relativ nackig machen" – "Spiegel"-Chef Steffen Klusmann über den Relotius-Skandal.