Fake-News: Innenministerium fordert "Abwehrzentrum".

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Bundesamt für Fake-News: In die Diskussion um den Umgang mit Fake-News in sozialen Netzwerken mischt sich das Bundesinnenministerium ein. Referenten von Minister Thomas de Maizière haben eine Stellungnahme erarbeitet, in der sie der Bundesregierung nahelegen, möglichst schnell ein "Abwehrzentrum gegen Desinformation" einzurichten, schreibt der "Spiegel". Die neue Einheit sollte beim Bundespresseamt im Bundeskanzleramt angesiedelt sein und Aufklärung betreiben sowie Falschnachrichten bekämpfen.

Die Bundesregierung müsse für das Vorhaben "ausreichend Personal zur Verfügung" stellen, zudem sollte die Politik von den Betreibern sozialer Netzwerke die "Zusage zur Löschung erkannter Falschmeldungen" und eine "Verbreitung von Richtigstellungen" einfordern. Die Ministerialbeamten regen in ihrem Papier darüber hinaus an, dass die Parteien vor den nächsten Landtagswahlen ein "Fairnessabkommen" abschließen und sich dazu verpflichten, im Wahlkampf keine Social Bots einzusetzen und nicht auf Fake-News Bezug zu nehmen. (Foto: Wolfgang Kumm/dpa, Montage: turi2)
"Spiegel" 52/2016, S. 44 (Paid)

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