"Focus"-Chefredakteur Robert Schneider ist überzeugt, dass noch was geht.


Das Interview mit Robert Schneider (oben) entstand im Zusammenhang mit einem Rundgang durch die Redaktion (siehe unten).

Schneider, der Handwerker: Mit Robert Schneider kann der Focus heute Abend beruhigt seinen 25. Geburtstag feiern. Chefredakteur Schneider ist Magazin-Mann aus Leidenschaft und begabter Blattmacher. Der Blick auf die Auflage macht ihn nicht nervös. "Es geht was", sagt Schneider im turi2.tv-Interview. "Es ist nicht so negativ, wie wir Journalisten unsere Branche selbst zerreden."

Schneider denkt klassisch, er macht "Focus" wie vor 25 Jahren. Jedes Heft soll Gesprächsstoff liefern, auch wenn die Redaktion mit dem Umzug von München nach Berlin schmerzhaft geschrumpft ist. "Ein 'Focus' ist gelungen, wenn die Leute drei, vier Dinner Talks aus dem Heft haben." Trotz vieler Rückenschmerz- und Burnout-Cover verteidigt Schneider die Bezeichnung als Nachrichtenmagazin. "News to use" seien die "Focus"-Erfolgsformel und längst Alltag bei "Spiegel" und "stern".
turi2.tv (10-Min-Interview im YouTube-Kanal von turi2)

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