Frank Überall will DJV-Chef werden.

Frank Überall im WDR2-Einsatz
Frank Überall will nicht nur im im Radio etwas zu sagen haben, sondern auch beim DJV. (Foto: frank-ueberall-dabei.blogspot.de)

Überall dabei: Bei der Wahl zum Bundesvorsitzenden des Deutschen Journalistenverbandes zeichnet sich eine echte Abstimmung ab. Der Kölner Journalist und Medienwissenschaftler Frank Überall, 44, kündigt im "Kölner Stadt-Anzeiger" seine Kandidatur für die Wahl beim Verbandstag im November an. Bereits im Juni hatte Alexander Fritsch, 49 und Vorsitzender des Journalistenverbands Berlin-Brandenburg, mit seiner Kandidatur den amtierenden Bundesvorsitzenden Michael Konken, 61, herausgefordert. Konken steht seit zwölf Jahren an der Spitze des DJV und erklärte vergangene Woche, aus Altersgründen nicht erneut anzutreten.

Frank Überall ist promovierter Politikwissenschaftler und arbeitet als freier Journalist für den WDR, die ARD sowie verschiedene Zeitungen. Er lehrt als Professor für Medien- und Politikwissenschaft an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln und Berlin. Angesichts von "Presseverdrossenheit und der Geringschätzung journalistischer Arbeit" brauche es eine "neue Sensibilität für fundierten Journalismus", so Überall im "Kölner Stadt-Anzeiger". Der Journalismus in Deutschland brauche "eine starke Stimme", schreibt er und glaubt: "Ich könnte eine solche Stimme sein." Heute will Frank Überall seine Kandidatur offiziell bekanntgeben.
presseportal.de (Vorabmeldung "Kölner Stadt-Anzeiger"), turi2.de (Fritsch), turi2.de (Konken)Kommentieren ...

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