Funktionäre fordern Kulturgut-Status für Handball-Großereignisse.

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Der Stream ist nicht genug: Funktionäre aus Handballgeschäft und der Medienpolitik kritisieren den Deal, durch den die Handball-WM exklusiv vom Sponsor DKB im Internet übertragen wird, berichtet die "Bild am Sonntag". Handball-Großereignisse sollen, wie schon Spiele der Fußball-WM, in die TV-Schutzliste aufgenommen werden und damit künftig zwingend im frei empfangbaren TV laufen, fordern ARD-Sportkoordinator Axel Balkausky und der CDU-Politiker Daniel Günther in der "BamS".

Rechtehändler BeIn Sports hatte eine Verschlüsselung der Satelliten-Übertragungen gefordert - dazu waren weder ARD, ZDF noch RTL bereit. Die DKB-Bank überträgt die WM-Spiele nun mit Hilfe von YouTube live auf der eigenen Website. Andreas Michelmann, der Chef des Deutschen Handballbunds, nennt den Rechteverkäufer BeIn Sports ein "Ärgernis". Uwe Schwenker, Chef der Handball-Bundesliga, sorgt sich um die Reichweite seines Sports und beklagt, der Weltverband habe die internationalen Rechte nach rein finanziellen Kriterien an BeIn Sports vergeben.
"Bild am Sonntag", S. 58-59 (Paid)1 Kommentar

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