"Größer als die Hitler-Tagebücher": Michalis Pantelouris stellt das neue Joko-Magazin "JWD" vor.


Ein Mann und sein Magazin: Gruner + Jahr legt Donnerstag mit ganz viel Trommelwirbel "JWD" in den Kiosk – eine Zeitschrift aus der Lebenswelt von TV-Promi Joko Winterscheidt. Redaktionsleiter Michalis Pantelouris zeigt das Cover in die turi2.tv-Kamera und spuckt ganz große Töne: "JWD" solle diesen Monat der bestverkaufte Titel in Deutschland werden. Und (hoffentlich) im Scherz: "Das wird größer als die Hitler-Tagebücher!"

Pantelouris versichert jedoch auch, dass "JWD" (= "Joko Winterscheidts Druckerzeugnis") kein Klamauk sei, sondern Qualitätsjournalismus: "Wir haben 70 Jahre Reportertradition des 'stern' verheiratet mit dem Mut, der Abenteuerlust, der Neugierde, dem Humor und Witz von Joko Winterscheidt." Der TV-Star selbst verbrachte mehrere Tage in der Redaktion, gab jeder Geschichte seinen persönlichen Dreh mit – und steht ohnehin mit Pantelouris permanent per WhatsApp in Kontakt.

Winterscheidt wird in der Auftakt-Ausgabe selbst als Reporter aktiv: Er war im ersten Puppen-Bordell Deutschlands. Ein Reporter besuchte für "JWD" in Paris ein Nackt-Restaurant, ein anderer war in einem Mars-Camp. Eine Kolumne geht "unbeantworteten Fragen der Popmusik" nach. Die einzelnen Seiten hält der Verlag Gruner + Jahr noch unter Verschluss. turi2 konnte dennoch erspähen, dass Winterscheidt nicht nur redaktionell in seinem Magazin auftaucht, sondern in mindestens einer bezahlten Anzeige auch als Werbe-Model. "JWD" erscheint mit 200.000 Auflage zum Preis von 4,40 Euro, geplant sind zehn Ausgaben pro Jahr.
turi2.tv (5-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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