Gruner + Jahr will mit Wohn-Shop so viel wie mit Print verdienen.

Schoener Wohnen-Shop-600
Schöner Shoppen: Gruner + Jahr öffnet die Ladentür zu seinem "Schöner Wohnen"-Einrichtungshaus. Der Online-Shop bietet ab heute 1.000 Kissen, Lampen, Tassen und weitere Wohn-Produkte an. Verlagsleiter Matthias Frei will mit dem Handel "mittelfristig" so viel verdienen wie mit dem Print-Vertrieb. Die Redaktion um Chefin Bettina Billerbeck bleibt wichtig – auch, weil sie Produkte für den Shop auswählt und anpreist.

Frei will den Shop zu einem Vollsortiment ausbauen. G+J ist nicht direkt Händler, sondern eher Vermittler: Mit der Bestellung im Shop kauft der Verlag beim Lieferanten und lässt die Pakete an Kunden schicken. G+J spart sich somit die Lagerhaltung, greift aber alle Kundendaten ab. Verlag und Verkäufer teilen sich die Marge. Für das Online-Kaufhaus arbeiten 20 Mitarbeiter um Leiterin Franziska Klingspor, die zum Teil die Redaktionskonferenzen besuchen. Ab der Oktober-Ausgabe bekommt der Shop acht Heftseiten.
horizont.net, meedia.de, turi2.de (Background)

3 Gedanken zu „Gruner + Jahr will mit Wohn-Shop so viel wie mit Print verdienen.

  1. Deine Mudder

    Wtf?! G+J und eCommerce?! Das hat doch schon bei 1000kind nicht geklappt. Wie soll denn ein so niedrigmargiges Geschäft wie Handel jemals so viel wie Print verdienen? Das kann ja nur klappen, wenn entweder der SW-Shop so groß wird wie Möbel.de (ja ne is klar) oder Print tot ist… dann kann auch ein eCommerce-Modell so viel wie Print verdienen… vermutlich kommt der Herr Verlagsleiter so zu seiner "mittelfristigen" Planungsamnahme.

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