Gruner + Jahr, "Zeit" und "Spiegel" sagen Teilnahme am VDZ-Publishers‘ Summit ab.

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Beim Publishers' Summit 2015 war G+J-Chefin Julia Jäkel noch dabei. (Foto: VDZ)

Hamburg will nicht mitfeiern: Der Streit um die Nominierung von Funke-Gesellschafter Stephan Holthoff-Pförtner als künftiger Präsident des Zeitschriften-Verleger-Verbandes VDZ eskaliert. Die Chefs der Hamburger Verlage Gruner + Jahr, "Zeit" und "Spiegel", die sich hintergangen fühlen, werden dem Publishers' Summit des VDZ in der kommenden Woche fernbleiben, berichtet Meedia.

Julia Jäkel, Chefin von Gruner + Jahr, die eine Rede zum Thema "My Big Points 2017" halten sollte, habe ihre Teilname abgesagt. Auch hochrangige Vertreter von "Spiegel" und "Zeit" werden zur wichtigsten Veranstaltung des Verbands in diesem Jahr nicht erscheinen.

Der VDZ bleibt dabei, am Sonntag einen Nachfolger für Hubert Burda zu wählen. Ansonsten entstehe ein "Machtvakuum", weil der amtierende Präsident auch nicht übergangsweise weitermachen wolle.
meedia.de

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