“Independent”-Ableger “i” steht vor dem Verkauf.

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Der Rettungsring schwimmt davon: Der britische Regionalverlag Johnston Press will offenbar die Pendlerzeitung i übernehmen, den Tabloid-Ableger des Independent. Der "Guardian" berichtet von "fortgeschrittenen Verkaufsverhandlungen" mit Besitzer Evgeny Lebedev, einem russischen Geschäftsmann mit inzwischen britischem Pass. Der Preis für die Zeitung soll bei 25 Mio Pfund liegen. Ein Verkauf könnte auch den Fortbestand von "Independent" und "Independent on Sunday" gefährden.

Lebedev hatte den angeschlagenen "Independent" im März 2010 zum symbolischen Preis von einem Pfund vom irischen Verlag Independent News & Media übernommen. Nur ein halbes Jahr später startete er "i", um mit dem Tabloid-Blatt für 20 Pence verlorene Leser zurückzugewinnen. Mit Erfolg: Für mittlerweile 40 Pence erscheint "i" inzwischen mit einer täglichen Auflage von 275.000 Exemplaren sowie einer erweiterten Samstagsausgabe. Das Mutterblatt "Independent" dagegen verkauft weniger als 60.000 Exemplare am Tag. Ohne die Mischkalkulation mit "i" als "Rettungsring" könnte das Traditionsblatt gezwungen sein, zu schließen, hört der "Guardian" aus verschiedenen Quellen.
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