interview2: Medien-Anwalt Thomas Schwenke sieht Snapchat als "rechtlichen Ruhebereich".


Snap und weg: Thomas Schwenke beobachtet täglich Rechtsverstöße auf Snapchat, rät Nutzern aber: weitermachen. Noch sei Snapchat ein "Bereich, in dem man sich austoben kann", sagt der Anwalt im turi2.tv-Interview. "Weil es dort so wenige Juristen gibt, kann man sich noch frei bewegen." Schwenke, der selbst snappt, sieht das größte Problem in veralteten Gesetzen, die nicht mehr ins Internet-Zeitalter passten.

In der Praxis sei es gar nicht möglich, sich immer genau an geltenden Regeln zu orientieren. "Wenn wir nur auf das Recht achten würden, könnten wir das Internet zumachen", sagt der Berliner Jurist. Snapchat sorge nun wiederum für neue Probleme, weil Inhalte nach 24 Stunden verschwinden und nicht mehr nachgewiesen werden können: "Der Grundsatz 'Das Internet vergisst nie', gilt bei Snapchat nicht."
turi2.tv (4-Min-Video im YouTube-Kanal von turi2)

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