Karikaturist Luz verlässt "Carlie Hebdo".

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Charlie Hebdo verliert seinen bekanntesten Zeichner: Der Karikaturist Renald Luzier, besser bekannt als "Luz", 43, verlässt das Satireblatt knapp zehn Monate nach dem Anschlag, bei dem zwölf Menschen starben. Er selbst hatte nur überlebt, weil er zu spät zur Redaktionskonferenz kam. In der Woche nach der Attacke zeichnete er das inzwischen weltberühmte Titelbild, auf dem ein weinender Propheten Mohammed das Schild "Ich bin Charlie" hält. Luz begründet seinen Abgang mit dem Anschlag: Es falle ihm schwer, zu aktuellen Themen zu arbeiten, sagte er der Zeitung "Libération".

Die Ausgabe in der kommenden Woche werde seine letzte sein, so Luz. Er zeichnet seit 1992 für Charlie Hebdo. Den Anschlag auf das Magazin hat er kürzlich mit einem über weite Strecken depressiven Comic-Band mit dem Titel Katharsis aufgearbeitet. (Foto: dpa)
stern.de, derstandard.at (Background), br.de (Buchkritik mit 5-Min-Audio)

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