Kartellamt: Ippen darf "FNP" und "FR" übernehmen.


Endlich wieder Wettbewerb in Frankfurt: Verleger Dirk Ippen darf "Frankfurter Rundschau" und "Frankfurter Neue Presse" kaufen, entscheidet das Bundeskartellamt. Der Deal führe "für die Leser in der Stadt Frankfurt zu Verbesserungen", weil damit das Monopol der FAZ-Gruppe beendet wird. Diese Verbesserung überwiege Überschneidungen auf den Anzeigenmärkten in Südhessen, wo Ippen u.a. bereits die "Offenbach Post" besitzt. Die "betroffenen Anzeigenmärkte" seien aufgrund des geringen Umsatzvolumens "ausnahmslos Bagatellmärkte".

Für das Kartellamt war wichtiger, dass "FR" und "FNP" künftig auch organisatorisch wieder im Wettbewerb zur Regionalausgabe der "FAZ" stehen und die Leser zwischen Zeitungen zweier voneinander unabhängiger Mediengruppen wählen können.
dnv-online.de, horizont.net, fr.de, turi2.de (Background)

Ein Gedanke zu „Kartellamt: Ippen darf "FNP" und "FR" übernehmen.

  1. thomas hanig

    Herr Ippen ist anscheinend a ls einer der wenigen deutschgen Verleger in der Lage regionale Tageszeitungen wirtschaftlich und wachstumsorientiert zu führen.
    Für den Frankfurter Zeitungsmarkt ist diese Übernahme ein absoluter Gewinn.

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