Keine Chips, kein Frischkäse: Jan Spielhagen über Möglichkeiten und Grenzen der Magazin-Marke "Beef".


Vom Magazin zur Marke: Vor neun Jahren hat Jan Spielhagen das Männer-Kochmagazin Beef erfunden, heute rührt er als Food-Chef in den Töpfen aller Koch-Zeitschriften von Gruner + Jahr – und "Beef" ist weit mehr als ein Zwei-Monats-Titel. Das Heft verkauft Messer, Pfannen, Kühlschränke und lädt seine Fans in ein eigenes Grill-Restaurant. "Es gibt schon ein paar Produkte, die mir einfielen, die man noch machen könnte unter der Marke 'Beef'", sagt Spielhagen im Video-Interview von "Horizont" und turi2.tv. Aber er sieht auch Grenzen: Chips oder Frischkäse mit "Beef"-Logo will Spielhagen sich nicht vorstellen.

Reicht Print allein nicht mehr? Braucht ein erfolgreiches Magazin Umsatz außerhalb des Zeitschriften-Regals? "Wir könnten mit 'Beef' auch sehr gut von reinen Vertriebs- und Anzeigenerlösen leben", sagt Spielhagen, nimmt die zusätzlichen Merchandising- und Lizenz-Euros aber gerne mit. Voraussetzung sei, dass das Magazin "weiterhin wahnsinnig gut ist". Mit manchen Produkten mache er seine Leser auch einfach "glücklich", sagt Spielhagen und freut sich auch selbst über den "Beef"-Adventskalender. 4.500 Kisten mit 24 Fleisch-Spezialitäten und Küchenprodukten zum Preis von 70 Euro waren in Windeseile ausverkauft.
turi2.tv (5-Min-Video)