Lese-Tipp: Der "Spiegel" erklärt, wie Hollywood Kevin Spacey aus seinem Gedächtnis löscht.

Lese-Tipp: Kevin Spacey ist seit Ende November 2017 aus der Öffentlichkeit verschwunden – Felix Hutt rekonstruiert im "Spiegel", wie Hollywood den früheren Superstar nach Vorwürfen sexueller Belästigung innerhalb weniger Tage aus seinem Gedächtnis tilgt. Hutt besucht u.a. Spaceys Bruder, der ihn in bezahlten Interviews verteidigt, und einen der Männer, die dem Schauspieler Missbrauch vorwerfen. Kaum ein früherer Spacey-Freund wolle sich noch offen zu ihm bekennen, schreibt Hutt.

Heute lebt Spacey zurückgezogen an der US-Ostküste und lässt sich von der Öffentlichkeit und Fotografen abschirmen. Doch die Paparazzi haben am "toten Pferd" Spacey ohnehin das Interesse verloren, so Hutt. Ein Film mit ihm, der Mitte August in die Kinos komme, werde nicht beworben, der Verleih entschuldigt sich dafür, Spacey "zeigen zu müssen".
"Spiegel" 33/2018, S. 56-61 (Paid, 27-Min-Audio, mit 2-Min-Video)