Lese-Tipp: "Horizont"-Chef Vorkötter analysiert den Abstieg der Verlegerfamilie DuMont.

Lese-Tipp: Der Versuch von DuMont, das Zeitungsgeschäft zu verkaufen, bedeute das "Ende einer Dynastie" und beende eine zwölf Generationen übergreifende Tradition, schreibt "Horizont"-Chefredakteur Uwe Vorkötter. In der Familie gebe es keine klassischen Verleger mehr, die das Geschäft fortführen könnten. Alfred Neven DuMonts Übernahmen der "Frankfurter Rundschau" und des Berliner Verlags hätten Erfolge werden können, seien aber zu teuren Fehlinvestitionen verkommen. Ob sich für das Kerngeschäft von DuMont nun überhaupt ein Käufer finde, sei fraglich. Potentielle Interessenten befänden sich gerade in der Konsolidierung. Der Kaufpreis läge in jedem Fall unter dem, was die stolze Familie sich erhoffe und beende eine "Geschichte des Scheiterns".
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