"Spiegel" und Spiegel Online wachsen gesellschaftsrechtlich zusammen.


Fürs Finanzamt vereint: Der Spiegel-Verlag treibt die Integration von gedrucktem "Spiegel" und Spiegel Online voran – zumindest für den Fiskus, berichtet Gregory Lipinski bei Meedia. Geschäftsführer Thomas Hass gliedert die Digitaleinheit der Spiegel Online GmbH gesellschaftsrechtlich an den Printverlag an und ändert die Rechtsform. Aus der Spiegel Online GmbH wird die Spiegel Online GmbH & Co. KG. An der Ungleichbehandlung von privilegierten Print-Redakteuren und den schlechter gestellten Onlinern ändert sich dagegen vorerst nichts.

Dennoch zitiert Lipinski eine Verlagssprecherin mit den Worten: "Wir bauen Hürden ab, die einer möglichen weitergehenden Zusammenarbeit der Redaktionen Print und Online im Weg stehen würden." Die neue gesellschaftsrechtliche Struktur bilde die Voraussetzungen für die Verschmelzung der Redaktionen von "Spiegel" und Spiegel Online. Der Verlag hatte im April angekündigt, die Firmenstruktur so anzupassen, dass Print und Online vom Finanzamt als ein Steuersubjekt veranlagt werden können.
meedia.de, turi2.de (Background)