Mein Homescreen: Miriam Meckel.

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Miriam Meckel, Kommunikationswissenschaftlerin und Chefredakteurin der Wirtschaftswoche, trägt einen gut sortierten Werkzeugkasten zum Wahrnehmen und Präsentieren auf ihrem Startbildschirm herum - und einen Schlaftrainer.

Das Smartphone ist sozusagen meine Fernbedienung für den Alltag. Ich habe es tagsüber eigentlich durchgängig "an der Frau". Über die Apps auf meinem Homescreen organisiere ich mein Büro und auch Vieles drumherum. Im Hintergrund: der Himmel über Berlin.

Eine der wichtigsten Apps ist für mich Evernote, das ist mein Scrapbook fürs Gedankensortieren. Hier notiere ich Ideen für Geschichten, Beobachtungen, Argumente oder sammele Screenshots, die ich später nochmal brauche.

Für die Kommunikation nutze ich immer noch häufig die E-Mail. Die meisten diktiere ich direkt ins Telefon, weil das viel schneller geht als die Tipperei auf dem Screen. Gelegentlich wird aus einem "Leser" dann ein "Laser" oder aus einer "These" "Käse", aber meistens verstehen die Kolleginnen und Kollegen, was ich meine.

Das Messaging läuft bei mir hauptsächlich über Threema, weil diese App die Kommunikation verschlüsselt. Das Schweizer Startup, das WhatsApp Konkurrenz macht und als Nachrichtendienst die NSA ärgert, unterstütze ich gerne.

Auf meinem Homescreen gibt es einen ganzen Ordner für Soziale Medien. Facebook, LinkedIn, Xing nutze ich regelmäßig. Auch die Wordpress-App, um von unterwegs etwas auf meiner Website zu posten. Am wichtigsten aber ist Hootsuite, das Dashboard für verschiedene Social-Media-Anwendungen, das im Einklick-Zugriff gleich auf dem Homescreen zu erreichen ist.

Hinter dem kleinen Gehirn verbirgt sich eine Beta-App, mit der ich teste, ob man mit einer App den Schlaf beeinflussen kann. Entwickelt wird sie von einem jungen Wissenschaftler und Startup-Unternehmer aus New York. Das gehört zum Themenfeld Neuroenhancement, mit dem ich mich derzeit intensiver beschäftige.

Und dann natürlich Foto und Video, auch da gibt es einen ganzen Ordner. Meine Lieblingsapp derzeit: RoadMovies, eine kostenlose App, mit der man schnell sehr nette kleine Kurzfilme machen kann. Gerne in Kombination mit MuViBob, einer App, die noch eigene Musik zum Film hinzufügt.

In der vergangenen Woche hat Xing-Gründer Lars Hinrichs seinen prall gefüllten, aber gut sortierten Homescreen vorgeführt. Davor gewährten Jan-Eric Peters, Armin Wolf, Kai Diekmann und Ralf Ressmann Einblick in ihre Startbildschirme.

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