Meinung: Das Ferrante-Outing wäre nicht nötig gewesen.

ferrante-coverPseudonym-Jäger: Der Journalist Claudio Gatti hat den Klarnamen der Erfolgsautorin Elena Ferrante enthüllt, unter anderem in der "FAS". Statt Applaus gibt es Kritik von den Kollegen: Den Namen gegen den erklärten Willen der Autorin auszugraben, sei blanke "Sensationslust", schreibt Autorin Zoe Beck. Die Enthüllung mache schlechte Laune und liefere nur Promi-Quatsch, schreibt Dirk Knipphals in der "taz". Ihn ärgert das investigative Gehabe, es gehe schließlich nicht um Wikileaks oder die Mafia, sondern um Romane.
"FAS", S. 41, blendle.com (Paid), buchreport.de, zoebeck.wordpress.com, taz.de (Knipphals)

Ein Gedanke zu „Meinung: Das Ferrante-Outing wäre nicht nötig gewesen.

  1. Rainer Giesen

    Da hat Frau Beck wirklich recht! Das ist Boulevard-Sensationsjournalismus für selbsternannte helle Köpfe, die sich hinter sich seriös einschätzenden Blättern verstecken.
    Man kann auch sagen: gruselig!

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