Meinung: Der "Taz" könnte ihre gute Lage gefährlich werden.

taz droht in ihrem neuen Verlagshaus die Gefahr, "dick und gemütlich" zu werden, schreiben Isabell Hülsen und Alexander Kühn. Ihre prekäre finanzielle Lage habe bisher immer den Anspruch glaubhaft gemacht, anders zu sein als andere Zeitungen. Manche "taz"-Redakteure fragten sich, ob die Zeitung mit ihrem Engagement für Minderheiten, Homosexuelle und Frauen klassisch linke Themen wie Armut und Chancengleichheit aus dem Blick verliere.
"Spiegel" 38/2018, S. 76-79 (Paid)