Musikindustrie-Verband schafft den Musikpreis Echo ab.


Zu viel Echo auf den Echo: Der Bundesverband Musikindustrie stellt seinen Musikpreis Echo ein. Nach dem Skandal um die Auszeichnung der Rapper Kollegah und Farid Bang hat der Vorstand das Aus für den Echo in seiner jetzigen Form beschlossen. Die Marke "Echo" sei "so stark beschädigt worden", dass ein vollständiger Neuanfang nötig sei, schreibt der Verband. Der Musikpreis solle nicht als Plattform für Antisemitismus, Frauenverachtung, Homophobie oder Gewaltverharmlosung wahrgenommen werden.

Von der Echo-Einstellung sind auch die beiden Ableger Echon Klassik und Echon Jazz betroffen, die reine Jury-Preise sind. Bei einem neuen Popmusik-Preis solle die Jury nun stärker in den Vordergrund rücken. Jeder der drei Preise solle zu einer eigenständigen Veranstaltung werden.
spiegel.de, musikindustrie.de

Ein Gedanke zu „Musikindustrie-Verband schafft den Musikpreis Echo ab.

  1. schulze Ulrich

    Das Echo zeigt: der Echo hat sich erledigt. Jetzt würde mich interessieren, was die beiden Gangsda-Rapper dazu sagen, dass Sie einen – im Übrigen hochgejazzten und im Grunde nebensächlichen – Preis gewonnen und ihn damit zugleich abgeschafft haben.

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