"NZZ" bekommt eine Frischzellenkur.

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Die "Neue Zürcher Zeitung" wird heute das erste Mal in der inhaltlich und optisch frisierten Version am Kiosk angepriesen.

Facelifting für die alte Dame: Die "Neue Zürcher Zeitung" ist ab heute noch ein bisschen neuer. Das Schweizer Traditionsblatt liegt erstmals mit neuem Design und Blatt-Konzept am Kiosk - laut Vize-Chefin Colette Gradwohl die zweite Neulancierung in diesem Umfang seit 1946. Das Blatt will übersichtlicher werden, mehr Meinungen und Hintergründe liefern. Statt drei Büchern gibt es jetzt vier, wovon gleich das erste Buch die internationale Ausrichtung unterstreichen soll - ergänzt mit einem vier- statt bisher zweiseitigen Meinungsteil. Einige Kurzmeldungen müssen tiefergehenden Beiträgen weichen.

Neu sind auch das Schweiz-Ressort im zweiten Buch und eine Medienseite am Samstag. Das Wochenende steht ganz im Zeichen langer, hintergründiger Artikel - auf diesen Zug ist jetzt also auch die "NZZ" gesprungen. Optisch soll die Schweizer Tageszeitung etwas luftiger und moderner wirken, vor allem durch mehr Weißraum. Aus der alten Dame dürfte der Relaunch zwar keinen jungen Hüpfer machen, sie versucht aber, mit der Zeit zu gehen. Bis zum nächsten Facelifting.
nzz.ch, handelsblatt.com

Mitarbeit: Markus Trantow

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