Regionalwerbung: ProSiebenSat.1 reicht Verfassungsklage ein.

Bundesverfassungsgericht-600
Neue Runde im Werbestreit: ProSiebenSat.1 drückt beim Kampf gegen das Verbot regionalisierter TV-Werbung aufs Gas und reicht früher als bisher erwartet eine Beschwerde beim Verfassungsgericht ein. Der Medienkonzern wehrt sich gegen den Rundfunkstaatsvertrag, der dem Sender seit Anfang des Jahres verbietet, Frequenzen für regionale Spots zu splitten.

Das Recht auf Regionalwerbung, von ProSiebenSat.1 erst Ende 2014 in einem jahrelangen Streit vor Gericht erkämpft, wird durch den Rundfunkstaatsvertrag aber wieder beschnitten. Zeitungsverlage und Regionalsender fürchten um ihre Werbeumsätze, sollte die Sendergruppe sich durchsetzen. Aktuell darf ProSiebenSat.1 zwar im Revier von Print und Lokal-TV wildern, muss die Spots aber bundesweit auf die Antenne bringen. (Foto: dpa)
sueddeutsche.de, turi2.de (Background)

Mitarbeit: Markus TrantowKommentieren ...

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