Rechtsstreit um Affen-Selfie treibt Fotograf in den Ruin.

Affen-Selfie: Die Rechtsstreitigkeiten um die Fotos, die ein Schopfmakaken-Affe mit seiner Kamera gemacht hat, haben Fotograf David Slater in den Ruin gestürzt. Zuerst hatte Slater gegen die Wikimedia Foundation geklagt und verloren. Die Tierschutz-Organisation Peta klagt weiterhin im Namen des Affen, den Peta als rechtmäßigen Urheber sieht. Slater hat die Fotografie inzwischen aufgegeben und verdient sich sein Geld als Tennis-Lehrer.
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2 Gedanken zu „Rechtsstreit um Affen-Selfie treibt Fotograf in den Ruin.

  1. SK

    Ist für Peta das Thema Tierschutz jetzt nicht mehr lukrativ genug, so dass man sich nun zur Geldbeschaffung eher darauf konzentriert sinnlos die Existenz irgendwelcher Leute zu ruinieren?
    Sollte dem Affen dann das Geld zugesprochen werden, so frage ich mich wie es sich dann Peta erlauben kann über die Verwendung des Geldes zu bestimmen. Erstmal geht das auf das Konto des Affen und dieser ganz alleine kann über sein Guthaben verfügen und davon Bananen kaufen oder auch einen Motorradführerschein machen. Vielleicht will er sich ja auch mal eine eigene Kamera oder Smartphone kaufen und damit weitere Selfies bei Instagram posten, je nach dem wozu der Affe Lust hat. Wer hat eigentlich den Affen gefragt was er will?

    Unfassbar auch, dass mit soetwas die Gerichte behelligt werden und sich behelligen lassen, gibt es keine echten Vergehen mehr um deren Strafverfolgung man sich dringender kümmern müsste?

    Und ob Peta USA oder Peta Deutschland, das spielt in der heutigen international medialen Welt auch keine Rolle mehr. Alle beteiligten sollten sich mal vorher über die negativen Auswirkungen auf das Image ihrer Organisation durch solche Aktionen Gedanken machen.

    Peta kann von meiner Seite aus nicht mit Blumentopfgewinnen rechnen.

    Wäre ich ein Schopfmakake, wüsste ich nach wem ich mein Pupu werfen würde.

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  2. E. Gehler

    Muss man das verstehen? Ich interpretiere das Ganze einmal so: In einer Zeit, in der auf dem afrikanischen Kontinent täglich tausende Menschen durch Hunger und Seuchen sterben, hat eine Handvoll Profilneurotiker keine größeren Sorgen, als dass ein Affe Geld für ein Foto bekommt. Dabei ist es ihnen anscheinend vollkommen egal, dass Menschen dadurch ruiniert werden. Ist es vielleicht möglich, dass die Verantwortlichen bei PETA ein bisschen psychopathisch sind?

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