Renner: Stille "Spiegel"-Teilhaber beklagen fehlende Mitgestaltung.


Spiegel der Demokratie: In der "Spiegel"-Redaktion gärt der Unmut über fehlende Mitgestaltung bei der Fusion von Print- und Online-Redaktion, schreibt Kai-Hinrich Renner. Unter den stillen Teilhabern der Mitarbeiter-KG hätten einige die KG-Geschäftsführung bisher so verstanden, dass sie über die Modalitäten der Fusion abstimmen könnten. Die KG-Geschäftsführung wolle davon nichts wissen und habe sich mit einem Rechtsgutachten bestätigen lassen, dass eine Abstimmung der stillen Teilhaber nicht notwendig sei.

Derweil glaubten manche Redakteure, Mitgesellschafter Gruner + Jahr habe durch die Hintertür die Macht beim "Spiegel" übernommen. Als Indiz gelte ihnen, dass viele leitende "Spiegel"-Mitarbeiter eine Vergangenheit bei G+J hätten. So auch KG-Geschäftsführerin Susanne Amann, der Ambitionen auf die "Spiegel"-Geschäftsführung nachgesagt würden, was sie aber dementiert.
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