"Rhein-Zeitung"-Verleger degradiert Digital-Chef Marcus Schwarze.


Twer ist der nächste? Marcus Schwarze, Digital-Chef der Koblenzer "Rhein-Zeitung", ist nicht länger Mitglied der Chefredaktion, schreibt Bülend Ürük. Er vermutet die Degradierung im Zusammenhang mit einem Kommentar von Schwarze, in dem er dem bei Verleger Walterpeter Twer in Ungnade gefallenen Chefredakteur Christian Lindner gedankt hatte. Im Impressum taucht Schwarze am Ende nur noch als Verantwortlicher für Digitale Inhalte auf.

Weder der Verlag noch Schwarze selbst äußern sich, auch intern nicht. Nach Informationen von kress.de suche Schwarze bereits nach beruflichen Alternativen. Die Degradierung ohne ersichtliche Gründe beunruhigt andere Führungskräfte des Mittelrhein-Verlasg. Unter dem Siegel der Vertraulichkeit hört Ürük aus dem Haus: "Wir wissen nicht, wer als Nächstes von uns vorgeführt wird".
kress.de, turi2.de (Background Lindner), turi2.de (Homescreen von Marcus Schwarze)2 Kommentare

2 Gedanken zu „"Rhein-Zeitung"-Verleger degradiert Digital-Chef Marcus Schwarze.

  1. alfred jungmann

    Journalismus nach Gutsherrenart

    Solche" Sach- und Personalentscheidungen" ziehen sich wie eine Schleimspur durch die Geschichte einiger Familienunternehmen – insbesondere im Terrain der Tageszeitungen.
    Eigentlich hilft nur konsequenter Boykott von Leserschaft und Inserenten.
    Erwartete Willfährigkeit mag vielleicht wie Innovation in wenigen Ohren klingen – mit Qualität indes hat das nichts zu tun.
    Ich hoffe und wünsche, dass die Tage solcher "Verleger" gezählt sind. Bestenfalls sind sie Bäcker ihrer Meinung … und die Wahrheit wird nur allzu oft von ihnen "verlegt".

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  2. Fridolin Hinterhuber

    Irgendwie scheinen Kritiker doch nicht so falsch zu liegen,wenn sie behaupten,Pressefreiheit sei die Freiheit einiger Verleger-Familien,ihre Meinung zu veröffentlichen.Wer irgendwie dagegen verstößt,wird kalt abgestraft.

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