Schlappe für Böhmermann: Schmähgedicht bleibt zu großen Teilen verboten.

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Keine Pointe: Jan Böhmermann unterliegt vor dem Landgericht Hamburg dem türkischen Staatspräsidenten Erdogan. Böhmermanns Schmähgedicht bleibt zu großen Teilen verboten. Das Gericht bestätigt damit eine einstweilige Verfügung aus dem vergangenen Jahr und entscheidet gegen Satire- und Kunstfreiheit.

Laut der Pressekammer sind nur wenige Zeilen des Werks von diesen Rechten gedeckt. Erdogan wollte mit seiner Klage das Gedicht in vollem Umfang verbieten lassen. Bereits im Vorfeld der Entscheidung hatte Böhmermann-Anwalt Christian Schertz angekündigt, in die nächste Instanz zu ziehen, sollte das Gericht gegen seinen Mandanten urteilen.
meedia.de, spiegel.de, turi2.de (Background)1 Kommentar

Ein Gedanke zu „Schlappe für Böhmermann: Schmähgedicht bleibt zu großen Teilen verboten.

  1. Schulze, Ulrich

    Wen wundert dieses Urteil? Böhmermann hat – wie jetzt Charlie Hepdo mit dem Cover Merkel – Schulz – die Grenzen dessen überschritten was einmal Menschenwürde genannt wurde. Das Urteil entscheidet auch nicht gegen Kunst und Satirefreiheit, sondern es stellt klar, dass ein paar Regeln schon noch gelten – und diese Regeln trennen Häme von Satire sowie hetzerische Verachtung von Menschenwürde. Und die steht auch einem Tyrannen und Despoten wie Erdigan zu.

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